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VfB Hilden empfängt in der Oberliga Union Nettetal

Fußball : VfB ist gierig auf den Sieg

Die Hildener Oberliga-Fußballer empfangen am Sonntag Union Nettetal. Trainer Tim Schneider fordert drei Punkte, die seinem Team auch tabellarisch gut tun würden.

Wer flüchtig auf die Tabelle der Fußball-Oberliga schaut und zudem noch Fan des VfB Hilden ist, dem könnte Angst und Bange werden. Denn die Hildener rangieren mit sechs Punkten auf Platz 21, also einem Abstiegsplatz. Doch wenn man sich genauer mit der Tabelle beschäftigt, fällt auf, dass der VfB erst fünf Spiele absolviert hat. Vier weitere Mannschaften haben nur einen Zähler mehr auf der Habenseite, aber schon sieben, acht, neun Spiele hinter sich. Der VfB braucht also keineswegs in Panik zu verfallen. Das sieht auch Trainer Tim Schneider so: „Allerdings wird jetzt der Druck größer, wir müssen endlich mal punkten.“

Dazu hat der VfB am Sonntag die Gelegenheit, denn zu Gast an der Hoffeldstraße ist Union Nettetal. Eine Mannschaft, die schlagbar scheint. Nettetal hat am Donnerstag einen 1:0-Sieg gegen Schonnebeck gefeiert und sich damit auf Rang 15 mit zehn Punkten verbessert. Schneider ist optimistisch: „In Schonnebeck haben wir trotz der 1:2-Niederlage gezeigt, dass es bei uns aufwärts geht, auch wenn es noch nicht ganz gereicht hat. Diesen Trend müssen wir am Sonntag unbedingt fortsetzen. Das geht aber nur, wenn wir Nettetal nicht unterschätzen, das immerhin die Schonnebecker geschlagen hat.“

Verzichten muss der Trainer auf Manuel Schulz, der sich in Schonnebeck einen Achillessehnenriss zugezogen hat. Dafür ist Robin Müller nach seiner Gelb-Rot-Sperre wieder im Kader. Weiterhin fehlt Patrick Percoco (verletzt). Die Stimmung im Team ist trotz der Tabellensituation noch gut. Vieles spricht dafür, dass die Tagesfom über Sieg oder Niederlage entscheiden wird. Schneider: „Wir müssen Nettetal den Schneid abkaufen und den größeren Siegeswillen haben. Man sieht den Spielern im Training an, dass sie unbedingt wollen, richtig gierig sind, den dritten Saisonsieg einzufahren.“ Nun müssen den Worten auch Taten folgen. Schneider fordert: „Ein Sieg muss her.“ Die Mannschaft ist also gefordert. Konzentriert und positiv sollen alle ins Spiel gehen, damit das Team am Sonntagabend nicht mehr auf einem Abstiegsplatz steht.