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Fußball: VfB 03 stellt sich auf harten Kampf ein

Fußball : VfB 03 stellt sich auf harten Kampf ein

Die Hildener Fußballer nehmen am Sonntag im Oberliga-Duell gegen den Regionalliga-Absteiger SSVg Velbert nur die Außenseiterrolle ein. Doch die Mannschaft von Toni Molina ist immer für eine Überraschung gut.

SSVg Velbert - VfB Hilden. Nach fünf Oberliga-Begegnungen sind die Fußballer des VfB 03 durchaus im Soll, denn mit sieben Punkten stehen sie auf Rang acht - eine Platzierung, die am Saisonende den Klassenerhalt bringt. Nur zwei Zähler mehr fuhren die Velberter bislang ein. Der wesentliche Unterschied zwischen den beiden Mannschaften: Regionalliga-Absteiger SSVg zählt in dieser Saison zu den Titelfavoriten. "Ich wäre glücklich, wenn wir auch in der Rückrunde eine ähnliche Ausbeute wie die Velberter hätten", sagt Toni Molina mit einem verschmitzten Lächeln. Denn der VfBTrainer glaubt: "Die SSVg wird unter den ersten fünf landen."

Der Respekt vor den Gastgebern ist also groß, doch die Hildener wissen auch um ihre eigene Stärke. Gerne ruft Molina die Höhepunkte der vergangenen Saison in Erinnerung, vor allem die Partie auf dem Naturrasen im Stadion des Wuppertaler SV. "Da haben wir ein super Spiel gezeigt und toll gekämpft. Gerne blickt der Coach auf das überraschende 0:0 zurück. Eine Woche zuvor trotzte seine Mannschaft dem Oberliga-Meister SV Hönnepel-Niedermörmter ebenfalls ein torloses Unentschieden ab, im Hinspiel feierte sie gar einen 3:2-Erfolg beim Spitzenreiter. "Da sind uns auch Überraschungen gelungen", fordert Molina nun von seiner Truppe erneut Kampfgeist. Und betont: "Das wollen wir wiederholen."

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Individuell ist der Velberter Kader sicher besser bestückt. Immerhin stehen viele regionalliga-erfahrene Akteure zur Verfügung. Das gilt auch für den neuen Trainer André Pawlak, der in der vergangenen Saison mit Wattenscheid 09 den Verbleib in der Regionalliga West schaffte. "Die Routine" nennt Toni Molina als wichtigsten Faustpfand der Gastgeber. "Die spielen ihr Spiel runter und werden nicht nervös", stellt der 41-Jährige fest. Zugleich hebt Molina aber auch die eigenen Trümpfe hervor. "Unser Plus ist die mannschaftliche Geschlossenheit", erklärt der VfB-Trainer. "Wir haben in dieser Formation schon viele Begegnungen bestritten, kennen unsere Abläufe und stehen kompakt. Gerade über unsere Kompaktheit kommen wir auch zu unseren Möglichkeiten", unterstreicht Molina.

Vor dem Beginn einer englischen Woche - bereits am Mittwoch folgt die Partie gegen den SC Kapellen-Erft - gehen die Hildener allerdings auf dem Zahnfleisch. Deshalb verzichtete Molina auf die Übungseinheit am Dienstagabend, gab den Spielern statt dessen lieber Zeit zur Regeneration. Pascal Weber weilt derzeit auf Lehrgängen in Berlin und Stuttgart. Der Stürmer steht daher nur am Sonntag zur Verfügung, hat aber ebenso wie Manuel Schulz und Jannik Weber Probleme mit dem Sprunggelenk. Florian Marx (Nasenbeinbruch) verabschiedet sich am Wochenende in einen USA-Urlaub. Patrick Percoco trainiert trotz Muskelfaserriss, Dennis Lichtenwimmer muss sich dagegen mit der gleichen Verletzung schonen. "Es ist kein gutes Gefühl, so viele angeschlagene Spieler zu haben", gesteht Trainer Molina.

(RP)