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VfB 03 Hilden II will Erfolgsserie im Spitzenduell in Büderich ausbauen

Fußball : VfB 03 Hilden II will Erfolgsserie im Spitzenduell in Büderich ausbauen

FC Büderich – VfB 03 Hilden II. Das Spitzenspiel des 24. Spieltages in der Bezirksliga, Gruppe 1, wird am Sonntag um 15.30 Uhr „Am Eisenbrand“ angepfiffen. Der Tabellenvierte empfängt den Zweiten, der drei Zähler mehr auf der Habenseite notiert.

Büderich, mit zwei Siegen in die Rückrunde gestartet, gab zuletzt Punkte gegen Spitzenreiter Unterrath (2:5) und Berghausen (1:1) ab. Davon profitierten die Hildener, die sieben Siege in Folge feierten und in den vergangenen elf Meisterschaftsbegegnungen ungeschlagen blieben.

An beiden Serien hat Niklas Strunz seinen Anteil, der ebenso wie Jannick Löbe in der Winterpause zum FCB wechselte. Deren Trainer Denis Hauswald und Schlussmann Sebastian Siebenbach haben ohnehin eine VfB 03-Vergangenheit. „Einige Spieler kennen sich auch privat recht gut. Das wird aber in erster Linie aufgrund der Tabellensituation ein echtes Topspiel. Beide Mannschaften stehen aufgrund ihrer fußballerischen Qualität zu Recht ganz oben“, sagt Fabian Andree. Der 34-jährige Mittelfeldspieler des VfB 03 II führt weiter aus: „Wir freuen uns auf diese Partie, sind gegen Spitzenklubs ohnehin immer ganz besonders motiviert. Dass es schwierig ist, uns zu schlagen, haben wir durch unsere tolle Serie nachhaltig bewiesen. Wir wollen, Büderich muss gewinnen. Das Momentum ist auf unserer Seite.“

Im Hinspiel hieß es nach auf hohem Niveau stehenden 90 Minuten leistungsgerecht 1:1. Torschütze für Hilden: Niklas Strunz. Den besten Büdericher Torschützen Fabian Gombarek – der 29-Jährige steht aktuell bei 26 Treffern –  hatte die VfB-Defensive gut im Griff. Für den Ausgleich sorgte Kevin Dauser (32 – 13 Tore)) per Foulelfmeter.

Hildens Trainer Tim Schneider muss am Sonntag auf Moritz Holz (Rotsperre) und Robin Weyrather (gelb-rote Karte) verzichten, dafür ist Christoff Donath wieder dabei. Der Abwehrmann musste beim 1:0 gegen Wersten wegen der fünften gelben Karte pausieren. Stichwort Wersten. „Da gab es nach der frühen Führung immer wieder Ballverluste im Spielaufbau. Das haben wir erst nach der Pause besser gemacht, in Unterzahl den Ball gut laufen lassen und Torchancen herausgespielt“, sagt Schneider. Der 38-Jährige weiß aber auch: „In Büderich müssen wir über 90 Minuten konzentriert unseren Job machen, vor allen Dingen von Beginn an, am besten schon vor dem eigentlichen Anpfiff, hellwach sein. Selbst wenn mit Robin und Moritz zwei wichtige Stützen fehlen, wir funktionieren im Kollektiv, können selbst den Ausfall von eigentlichen Stammkräften wettmachen.“ Ob Niklas Strunz seinem Coach Denis Hauswald wertvolle Hinweise über sein Ex-Team geben kann? „Wir haben in der Wintervorbereitung weiter an bestimmten Dingen gefeilt, da ist Niklas nicht mehr auf dem neuesten Stand“, entgegnet Tim Schneider schmunzelnd.