VfB 03 Hilden II tritt beim Lohausener SV an

Fußball: Hildener Zweite will sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen

Die Bilanz spricht für den VfB 03 Hilden II. In sieben Begegnungen mit dem Lohausener SV (15. Platz – 14 Punkte) verließ der aktuelle Zweite der Bezirksliga-Gruppe 1 nur einmal, am 3. April 2016, als Verlierer den Platz.

Demgegenüber stehen je drei Siege und Remis. Trotz des 3:0-Erfolgs im vergangenen September sehen sich die Hildener vor dem Rückspiel am Sonntag um 15.30 Uhr, Sportplatz Neusser Weg, nicht als klarer Favorit. Obwohl: Lohausen pausierte am vergangenen Sonntag und ist von daher noch nicht im Punktspielrhythmus. Die Hildener schon, die zu Hause gegen den Achten TV Kalkum-Wittlaer mit 3:0 gewannen.

Tim Schneider lobte zwar den Gesamtauftritt seines Teams, bremst aber, trotz des Vorrückens auf Rang zwei, jegliche Euphorie. Der Trainer analysierte: „Es gibt immer etwas zu verbessern. Das wissen die Jungs auch selbst. Deshalb darf es keinen Stillstand geben. Lohausen ist aktuell nur schwer einzuschätzen und bestimmt stärker, als es der 15. Tabellenplatz aussagt. Mittelfeldspieler Michael Behlau oder Angreifer Albert Große-Ophoff zählen nach wie vor zu den Leistungsträgern.“ Der VfB 03 II-Coach ergänzt: „Dazu hat sich Lohausen in der Winterpause personell verstärkt. Wie mit Ahmed Cebe, der aus der Türkei zurückkehrte und vorher für die Zweite von Fortuna Düsseldorf in der Regionalliga auflief.“ Von daher wissen die Hildener nicht so recht, was auf sie zukommt. Schneider vermutet, dass am Neusser Weg auf dem kleinen Nebenplatz gespielt wird: „Da geht es mehr um Zweikampfstärke als ums spielerische Können. Aber wir haben einen Plan B in der Schublade, werden uns darauf einstellen.“

Respekt zeigen die Gäste durchaus vor SVL-Torjäger Große-Ophoff (26), der zwar in der laufenden Saison erst dreimal erfolgreich war, gegen Hilden mit insgesamt sechs Volltreffern allerdings eine starke Quote aufweist. Unabhängig davon bauen die Hildener auf ihre eigenen Qualitäten und ein durch den Sieg gegen Kalkum zusätzlich untermauertes Selbstvertrauen. „Die positiven Erkenntnisse aus dem Auftaktspiel müssen wir mitnehmen, dürfen aber im Training und in der Konzentration auf das Spiel keinen Deut nachlassen. Lohausen ist wieder eine ganz andere Aufgabe und ein unangenehmer Gegner“, betont Dennis Lichtenwimmer. Der 29-jährige Offensivmann, der beim letzten Gastspiel in Lohausen im Oktober 2017 das Tor zum 1:1-Endstand erzielte und nach langer Zwangspause aufgrund eines Kahnbeinbruchs jetzt wieder voll belastbar ist, fügt hinzu: „Auch die eventuell ungünstigen Bedingungen auf dem kleinen Platz müssen wir akzeptieren, den Kampf annehmen und unsere Stärken ausspielen. Gerade gegen Klubs aus der unteren Tabellenregion, darauf haben wir uns in der Winterpause eingeschworen, wollen wir keine Punkte mehr liegen lassen.“

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