VfB 03 Hilden II erkämpft einen Punkt bei Sparta Bilk

Fußball : VfB-Zweite erkämpft einen Punkt

Die Hildener Bezirksliga-Fußballer kommen im Duell bei Sparta Bilk erst nach der Pause auf Touren. Kurz vor dem Ende gelingt noch der Ausgleich zum 1:1.

Sparta Bilk – VfB 03 Hilden II 1:1 (1:0). In Durchgang eins ließen sich die Hildener durch die phasenweise resolute Spielweise der Düsseldorfer noch beeindrucken. In der Halbzeitpause fand Tim Schneider wohl die richtigen Worte, seine Elf ging im zweiten Spielabschnitt ihrerseits energischer in die Zweikämpfe und gestaltete die Partie dadurch ausgeglichener. „Wir haben nach der Pause konsequenter gegengehalten, fanden so besser ins Spiel. Dazu haben wir defensiv von Vierer- auf Dreierkette umgestellt. Unter dem Strich war es ein gerechtes Ergebnis“, sagte der Coach der VfB 03-Reserve.

Den Gästen bot sich zu Beginn (7.) die Möglichkeit zur Führung, doch kam Marco Tassone nach der Hereingabe des später wegen Adduktorenproblemen ausgewechselten Dennis Lichtenwimmer einen Schritt zu spät. In der Folge übernahmen indes die spielerisch guten Gastgeber die Initiative. „Da fehlten bei uns Kampfgeist und Laufbereitschaft. Vor allen Dingen bei gegnerischen Standards mussten wir auf der Hut sein“, machte Schneider die Probleme seiner Mannschaft deutlich. Nach einem Eckstoß (18.) rettete Fabian Andree kurz vor der Torlinie, später (33., 39.) parierte Bastian Sube glänzend gegen Spartas Nils Freitag. Kurz zuvor (37.) hatte der Oberliga-Keeper der Hildener im Anschluss an eine weitere Ecke der Platzherren beim Kopfball von Andreas Plödereder allerdings keine Abwehrchance.

Gleich zum Auftakt der zweiten 45 Minuten war Sube erneut auf dem Posten. Nach und nach setzten die nun mutiger auftretenden und sich kämpferisch steigernden Gäste mehr Akzente. Brisante Torraumszenen blieben indes über weite Strecken Mangelware. Noch führte Sparta, gleichwohl drängte Hilden auf den Ausgleich. Schneider wechselte offensiv aus, brachte Angreifer Giovanni Spinella für Defensivmann Nils Piotraschke. Dieser Schachzug sollte sich auszahlen. Tassone köpfte nach einem Freistoß von Manuel Mirek noch knapp vorbei (76.). Zehn Minuten darauf aber das 1:1 durch den Flachschuss von „Joker“ Spinella, dem der nach seiner Einwechselung überzeugend auftretende Sven Canaki und Jannik Löbe auflegten.

Ganz am Ende (89.) schien sogar der Siegtreffer möglich. Nach erneuter Vorarbeit des Duos Canaki/Löbe fand Tassone jedoch im ehemaligen Torhüter von Hilden 05/06, Maximilian Schnabel, seinen Meister. „Besonders in der zweiten Hälfte war es eine umkämpfte Partie. Gegen starke Bilker haben wir verdient gepunktet“, bilanzierte Tim Schneider.

Hilden: Sube – Weyrather, Stanzick, D. Donath, Piotraschke (67. Spinella), Tassone, Mirek, Andree, Lichtenwimmer (21. Canaki), Russo, Löbe.

(ER)
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