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Lokalsport: VfB 03 fühlt sich nach 1:1 verschaukelt

Lokalsport : VfB 03 fühlt sich nach 1:1 verschaukelt

Beim Remis in Homberg traf der Fußball-Oberligist zwar per Elfmeter, hätte nach Ansicht von Trainer Molina jedoch noch zwei weitere Strafströße erhalten müssen. Am Ende ist man in Hilden mit dem Punkt aber zufrieden.

Homberg - VfB Hilden 1:1 (1:0). Mit dem Remis ermöglichte der VfB 03 dem Tabellenschlusslicht in der vorgezogenen Oberliga-Begegnung den zweiten Punktgewinn. Trainer Toni Molina fasste zusammen: "Ich bin durchaus zufrieden. Natürlich war hier heute mehr drin und Homberg kein überragend guter Gegner. Aber wir müssen auch unsere Situation sehen. Uns fehlten vier Spieler aus der Elf des Vorsonntags und Stürmer Calli Weber."

Dazu mussten die Hildener den frühen Rückstand (6.) der sehr engagiert startenden Homberger durch Athanasios Mitrentsis verkraften. Torhüter Malte Engelhardt parierte zunächst den ersten Versuch der Homberger, ehe seine Kollegen beim Nachschuss zu spät reagierten. Erstaunlich schnell steckten die Gäste diese kalte Dusche weg. Fabian zur Linden fand nach einer Ecke (16.) in Schlussmann Dominik Weigl seinen Meister. "Nach gut 20 Minuten bekamen wir das Spiel besser in den Griff. Homberg verteidigte mit fünf, sechs Leuten, suchte sein Heil in Kontern", schilderte Molina den sich anbahnenden Umschwung, der sich allerdings zunächst nicht in Treffer niederschlug. Bei der unfairen Attacke (20.) gegen den von Manuel Schulz in Szene gesetzten Stefan Schaumburg blieb die Pfeife von Schiri Ulankiewicz ebenso stumm wie beim nächsten elfmeterreifen Foul an Jannik Weber. Der später ausgewechselte Angreifer scheiterte zunächst an Keeper Weigl (31.) und wurde beim Nachschuss von einem Abwehrspieler umgerissen.

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"Das waren unglaubliche Entscheidungen, da muss der Schiedsrichter wohl beide Augen zugedrückt haben. Selbst mein als Zaungast anwesender Kollege Georg Mewes vom SV Hönnepel-Niedermörmter räumte nach dem Abpfiff ein, dass uns da zwei klare Elfer verweigert worden wären", erklärte Molina. Der abgefälschte Distanzschuss von Talhar Demir, der Weigl auf dem falschen Fuß erwischte (21.), hätte ebenfalls schon früh den Ausgleich bedeuten können. Auf der Gegenseite vereitelte der für Marcel Bastians (Urlaub) ins Abwehrzentrum gerückte Nils Remmert mit klugem Stellungsspiel eine mögliche Torchance der Einheimischen (39.).

Auch im zweiten Abschnitt blieb der VfB 03 gegen kämpferisch stets bemühte Gastgeber mit geschickten Ballpassagen weitgehend Chef im PCC-Stadion. Der eingewechselte Dennis Lichtenwimmer schoss, von Schaumburg angespielt (56.), nur knapp am langen Eck vorbei. Neun Minuten später köpfte zur Linden eine Schaumburg-Ecke an den Innenpfosten, von wo das Spielgerät ins Feld zurück sprang. Nachdem Engelhardt und Remmert im Zusammenwirken das möglich 0:2 vereitelten, erzielte Stefan Schaumburg per Elfmeter endlich den wie eine Erlösung wirkenden Ausgleich (78.). Keeper Weigl hatte zuvor gegen den frei vor ihm auftauchenden Lichtenwimmer rustikal von den Beinen geholt. Trotz numerischer Überzahl für den VfB 03 änderte sich in der hektischen Schlussphase am Resultat nichts mehr.

(ER)