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Unitas Haan spielt gegen die HSG Konstanz - vor Zuschauern

Handball : Unitas spielt vor Fans gegen die HSG Konstanz

Rund 100 Zuschauer dürfen das attraktive Freundschaftsspiel in der Halle an der Adlerstraße sehen – unter Corona-Bedingungen. Die Stadt Haan hat das Hygienekonzept des Vereins genehmigt.

Die Vorbereitung für die neue Saison, die für die Unitas-Handballer am ersten September-Wochenende startet, läuft auf Hochtouren. So feierten die Haaner im Testspiel gegen den Verbandsligisten Cronenberger TG einen 23:19-Erfolg. Trainer in Wuppertal ist Christian Schmahl, der in der vorletzten Saison noch als Sportlicher Leiter der Unitas agierte. Im CTG-Team steht zudem der Ex-Haaner Philipp Schmalbuch. „Es war das erste Spiel nach der mehrmonatigen Corona-Pause und es ist gut gelaufen. Wir haben mit Harz gespielt, das hat natürlich geholfen“, sagt Stefan Panthel. Der Kreisläufer, der seine Karriere eigentlich schon beendet hatte, jetzt nach anderthalb Jahren Pause aber noch einmal ins Geschehen auf dem Handballparkett eingreift, stellt fest: „Dass es den einen oder anderen Fehlpass gab, ist ganz normal, aber alle haben sich bewegt.“ Dabei fehlten allerdings etliche erfahrene Kräfte des Oberliga-Kaders. Das Team mit acht Feldspielern und Torwart ergänzten daher A-Jugendliche des Vereins.

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In zehn Tagen wartet auf die Haaner Handballer eine ganz andere Herausforderung, denn dann gibt Zweitligist HSG Konstanz seine Visitenkarte in der Halle an der Adlerstraße ab. Der Kontakt zu den Profis kam über den Sportlichen Leiter André Melchert zustande, der bereits als B-Jugendlicher den Sprung ins Regionalliga-Team der Unitas schaffte – der damalige Trainer hieß Lutz Plümacher. Später verschlug es Melchert dann nach Konstanz, wo er seit über 15 Jahren lebt. Der Kontakt zu den einstigen Vereinskamderaden in Haan riss jedoch nie ab.

Das Freundschaftsspiel am Samstag, 22. August, beginnt um 18 Uhr. „Besonders freuen wir uns, dass das Spiel nach Genehmigung unseres Hygienekonzeptes durch die Stadt Haan vor Publikum stattfinden kann“, berichtet Stefan Panthel, der organisatorisch die Fäden in der Hand hält. Unter Berücksichtigung der aktuellen Corona-Schutzverordnung steht einer Durchführung somit nichts im Wege. „Das ist ein Zeichen für die Unitas, dass in dieser schwierigen Corona-Zeit ein solches Event stattfinden kann. Die Leute sollen sehen, dass sich bei der Unitas etwas bewegt“, betont Panthel, der die Partie zugleich als Probelauf für die nächsten Spiele mit Zuschauern sieht. „Dann wird die Umsetzung des ausgearbeiteten Konzeptes zur Routine“, erklärt er.

Rund 100 Zuschauer dürfen der Partie aufgrund der Corona-Beschränkungen nur beiwohnen. Ab sofort können Eintrittskarten per E-Mail ([email protected]) bestellt werden unter Angabe folgender persönlicher Daten: Vor- und Zuname, Anschrift, Geburtsdatum, Telefonnummer. Es folgt danach eine Bestätigung per E-Mail, die zum Spiel mitgebracht werden muss. Der Eintrittspreis beträgt für alle Zuschauer acht Euro. Pro Bestellung können nicht mehr als zwei Karten geordert werden, die Bestellungen werden nach Eingang bearbeitet. Der Verein weist daraufhin, dass Dauer- und Saisonkarten für diese Partie nicht gelten.

Das Tragen eines Mund-Nasenschutzes wird von der Unitas im Wartebereich vor der Halle, beim Eintreten in die Halle und auf dem Weg bis zum fest vergebenen Sitzplatz sowie beim Verlassen des Platzes, im Foyer und auf den Toiletten empfohlen. Nicht minder wichtig: Aufgrund der Baumaßnahmen rund um das Gymnasium stehen keine Parkplätze im Nahbereich der Halle zur Verfügung. Eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Fuß oder per Fahrrad wird daher empfohlen.