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Handball: Unitas Haan nach der Kirmes bereit zum nächsten Angriff

Handball : Unitas Haan nach der Kirmes bereit zum nächsten Angriff

Bergische Panther - DJK Unitas Haan. Die Unitas-Handballer erlebten in den letzten Tagen ein Wechselbad der Gefühle. Freitag vor einer Woche sahen sie sich noch abrupt ihrer Heimstätte beraubt, denn die Dreifach-Halle an der Adlerstraße sollte plötzlich zur Erstaufnahme von Flüchtlingen dienen. Seit Dienstag ist das Projekt erst einmal auf Eis gelegt - kann aber täglich wieder ein dringliches Thema werden. "Das Ganze ist ein Ritt auf der Rasierklinge", bringt Ronny Lasch die Lage auf den Punkt. Der Haaner Trainer gesteht: "Es ist kein ganz ruhiges Arbeiten. Ich denke von Tag zu Tag. Trainingspläne für eine ganze Woche zu schreiben, bringt es nicht, weil ganz schnell wieder alles über den Haufen geworfen sein kann." Doch er weiß auch, das Klagen allein nicht weiterhilft. "Anderen Mannschaften und Vereinen wird es auch so gehen", stellt Lasch fest.

Bergische Panther - DJK Unitas Haan. Die Unitas-Handballer erlebten in den letzten Tagen ein Wechselbad der Gefühle. Freitag vor einer Woche sahen sie sich noch abrupt ihrer Heimstätte beraubt, denn die Dreifach-Halle an der Adlerstraße sollte plötzlich zur Erstaufnahme von Flüchtlingen dienen. Seit Dienstag ist das Projekt erst einmal auf Eis gelegt - kann aber täglich wieder ein dringliches Thema werden. "Das Ganze ist ein Ritt auf der Rasierklinge", bringt Ronny Lasch die Lage auf den Punkt. Der Haaner Trainer gesteht: "Es ist kein ganz ruhiges Arbeiten. Ich denke von Tag zu Tag. Trainingspläne für eine ganze Woche zu schreiben, bringt es nicht, weil ganz schnell wieder alles über den Haufen geworfen sein kann." Doch er weiß auch, das Klagen allein nicht weiterhilft. "Anderen Mannschaften und Vereinen wird es auch so gehen", stellt Lasch fest.

Während der Vorstand nach wie vor über Lösungsmöglichkeiten brütet, versuchten die Sportler, sich konzentriert auf die nächste Aufgabe vorzubereiten. Denn die ist durchaus von der unangenehmen Art, müssen die Unitas-Handballer doch morgen am späten Nachmittag um 17.30 Uhr bei der HSG Bergische Panther antreten. Nicht mit von der Partie sind nach wie vor Christian Mohaupt und Marcel Billen. Auf den Außenbahnen sind damit Monty Kreisköther und Marcel Obermeier weiter auf sich allein gestellt. Doch das Duo löste zuletzt die Herausforderung mit Bravour. Immerhin avancierte Kreisköther neben Moritz Blau im Duell gegen den TV Lobberich zum besten Unitas-Werfer - beide Akteure steuerten jeweils sieben Treffer zum ersten Saisonsieg bei.

Auch Obermeier ging bis zum Abpfiff hohes Tempo. "Dafür haben wir im Sommer gearbeitet, damit wir am Ende noch die Kraft haben", erklärt der 27-Jährige, gesteht aber zugleich: "Das ist eine Kopfsache. Man kann eben nicht jeden Angriff mitgehen, sondern muss schauen, ob es sich lohnt." Nach dem hart erkämpften Erfolg über den TV Lobberich blickt er optimistisch nach vorne. "Der erste Sieg ist immer der schwerste. Am Sonntag können wir jetzt ganz anders aufspielen." Das hofft auch Ronny Lasch, der sich freut, keine weiteren Ausfälle zu haben. "Großes Kompliment: Alle haben die Kirmes gut überstanden. Die Mannschaft hat es ordentlich krachen lassen, aber im Training am Dienstag hat man gemerkt, dass die Jungs das durchziehen", betont er.

(RP)