Basketball: TuS-Basketballer wie verwandelt

Basketball : TuS-Basketballer wie verwandelt

Oberligist Hilden gewinnt in Düsseldorf dank einer deutlichen Steigerung klar mit 84:44. Trainer Cem Karal sah einen überragenden Werfer Michael Mulde.

Giants Düsseldorf II – TuS Hilden 44:84 (23:43). Einen deutlichen Auswärtssieg sicherten die Oberliga-Basketballer des TuS Hilden bei der Zweitvertretung der Giants Düs-seldorf. Eine Woche nach der unnötigen Niederlage gegen die Dynamic Squad (66:70) strebten die Hildener Wiedergutmachung an – und meldeten sich mit einem klaren 84:44-Sieg im Aufstiegsrennen zurück. TuS-Trainer Cem Karal zeigte sich zufrieden: "Das Ergebnis ist zwar sehr eindeutig, aber ein Sieg ist letztendlich auch nur ein Sieg. Dennoch freuen wir uns natürlich." Vor allem die zuletzt eher mäßige Teamleistung fand der Coach ordentlich. "Wir müssen weiter an unseren Spielzügen arbeiten, aber wir konnten alle Spieler einsetzen und jeder hat auch getroffen", sagte Caral.

Vom Anpfiff weg nutzten die Hildener (jetzt Sechster) ihre körperliche Überlegenheit konsequent aus. Bereits nach zwei Minuten führten die Gäste durch Brahim Azzouz und Hendrik Merckens mit 8:2. Der Vorletzte Düsseldorf konnte sich im gesamten Spiel nicht mehr vom frühen Rückstand erholen. Die Hildener beendeten das erste Viertel mit einem 18:8, ehe sie im zweiten Abschnitt vor allem ihre Stärken in der Defensive einbrachten – wobei sie sich stark verbessert zeigten. Selbst Offensivspieler Michael Mulde blockte zweimal spektakulär vor dem eigenen Korb. Vorne erzielte der TuS insgesamt 25 Punkte und lieferte damit bis zur Pause sein stärkstes Viertel ab – 43:23.

Nachher setzten die TuS-Basketballer ihre Vorstellung fort und sorgten bald für die Vorentscheidung. Vor allem der überragende Michael Mulde zeigte nun seine Werferqualitäten, denn zehn von insgesamt 24 Punkten konnte er im dritten Viertel verbuchen. Mulde war am Ende der bester Werfer seiner Mannschaft, die mit einem 65:28-Polster in den letzten Abschnitt ging. Auch hier behielt Hilden die Oberhand (19:16), sodass bei der Schluss-Sirene ein 84:44 auf der Anzeigetafel stand.

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Besonders erfreulich war für den TuS das Comeback von Kapitän Jörg Holtz, der nach langer Verletzung auf das Parkett zurückkehrte und immerhin zehn Minuten für den TuS auf dem Feld stand. Lediglich die Verletzungen von Lennart Klever und Azzouz trübten den Erfolg.

TuS Hilden: Gey (4), Reinecke (8), Ndjamen (2), Merckens (19), Mulde (24), Azzouz (13), Kaminski (5), Kuligowski (2), Klever (5), Holtz (2).

(tzb)