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Basketball: TuS 96 steht vor zwei hohen Hürden

Basketball : TuS 96 steht vor zwei hohen Hürden

In der Basketball-Oberliga wollen die Hildener innerhalb von 24 Stunden den Fünften DJK Adler Frintrop und den Vierten TV Jahn Königshardt in die Schranken weisen, um mit zwei Siegen Platz drei zu festigen.

Adler Frintrop – TuS Hilden. Für die Basketballer des TuS 96 läuft es im neuen Jahr noch nicht richtig rund. Und das ist nicht nur der andauernden Sperrung der Stadtwerke Arena geschuldet, sondern auch der allzu oft mäßigen Trainingsbeteiligung. Dazu war Maurice Hoover in der Woche vor Karneval beruflich stark angespannt, konnte deshalb die Übungseinheiten nicht leiten. Für den verhinderten Chefcoach sprang Jörg Holtz in die Bresche, der wegen einer Wadenverletzung derzeit nicht selbst ins Geschehen eingreifen kann. Immerhin standen am Rosenmontagabend acht Akteure in der Halle, um sich auf die nächsten wichtigen Begegnungen vorzubereiten. Für taktische Übungen im Spiel Fünf-gegen-fünf war das zwar zu wenig, aber wenigstens konnten die TuS-Basketballer die individuellen Stärken trainieren.

Zwar fiel die ursprünglich für Mittwoch geplante Nachholpartie gegen den TV Jahn Königshardt aus, ist jetzt aber für Montagabend (20.15 Uhr, Halle Weidenweg) neu angesetzt. Und damit müssen die Hildener nach dem Duell in Essen (Sonntag 16 Uhr) innerhalb von 24 Stunden zwei Spiele über die Runden bringen. Das gilt aber auch für die Königshardter, die am Sonntagnachmittag beim Spitzenreiter Kult-Sport Wuppertal antreten.

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Die DJK Adler Frintrop erwies sich in der Hinrunde als harte Nuss. Denn von Beginn an liefen die Hildener einem Rückstand hinterher, verkürzten erst kurz vor der Pause auf 35:46. Im dritten Viertel witterten die TuS-Basketballer wieder Morgenluft, als sie bis zum 54:61 aufholten. In der letzten Minute war die Partie beim 77:78 wieder gänzlich offen, doch nervenstark brachten die Essener einen 81:79-Sieg in trockene Tücher. "Als Mannschaft sind wir ebenbürtig", erwartet Phillip Gey daher auch diesmal wieder ein Duell auf Augenhöhe. Zugleich baut der TuS-Sprecher auf die individuelle Stärke der eigenen Mannschaft. "Wenn wir da einen Tick besser sind, kann das den Unterschied ausmachen." Seine Hoffnungen ruhen dabei auf den Centern Hendrik Merckens und Patrick Höhfeld, aber auch auf den Distanzwerfern Brahim Bouklata und Lennart Klever.

Eine ähnliche Begegnung erwarten die Hildener am Montagabend, denn auch die Hinrunden-Partie gegen den TV Jahn Königshardt war an Spannung nicht zu überbieten. Allerdings boten beide Kontrahenten in der Offensive keine oberligareife Leistung. Letztlich hatten die TuS-Basketballer, die mit einem arg dezimierten Kader antraten, mit 49:48 die Nase vorn. Am Ende bewies der erfahrene Makaty Mbaye die nötige Ruhe, den Erfolg sicherzustellen. Mbaye läuft jedoch in dieser Saison wegen eines Achillessehnenabrisses nicht mehr auf. Trotzdem versprüht Phillipp Gey Zuversicht. "Im Hinspiel haben wir die zu Sechst geschlagen", betont er. Diesmal aber scheint der Kader komplett – gute Voraussetzungen also, um im Angriff wesentlich mehr Durchschlagskraft zu zeigen.

(RP)