1. NRW
  2. Städte
  3. Mettmann
  4. Lokalsport

Basketball: TuS 96 kehrt in die Erfolgsspur zurück

Basketball : TuS 96 kehrt in die Erfolgsspur zurück

In der Basketball-Oberliga zeigen sich die Hildener wieder von ihrer besseren Seite, auch wenn sie gegen den abstiegsgefährdeten SFD 75 nur eine Halbzeit wirklich zu überzeugen wissen. Damit halten sie den zweiten Platz.

75 – TuS Hilden 46:68 (15:37). Mit dem Sieg über den abstiegsgefährdeten SFD festigten die Basketballe des TuS 96 den zweiten Platz in der Oberliga. Allerdings wussten die Hildener nur eine Halbzeit zu überzeugen, als sie mannschaftlich geschlossen agierten. Danach gestaltete die Düsseldorfer die Begegnung ausgeglichen, obgleich Trainer Mauri Cannoni nur sieben Akteure aufbieten konnte. Nach der Blamage gegen den ebenfalls mit einer Rumpftruppe angetretenen Altenessener TV gelang dem TuS 96, der eine volle Bank zur Verfügung hatte, damit aber zumindest in Teilen die Wiedergutmachung.

Mit einer guten Abwehrarbeit legten die Gäste bereits im ersten Viertel den Grundstein für den Erfolg. Nach dem 2:2-Ausgleich durch den SFD zogen die TuS-Basketballer innerhalb von vier Minuten auf 12:2 (7.) davon und behaupteten am Ende einen 14:6-Vorsprung. Im zweiten Abschnitt sorgte die Mannschaft von Maurice Hoover schnell für klare Verhältnisse, als sie nach dem 23:12 (16.) einen 8:0-Lauf zum 31:12 hinlegte (18.). Mit einem Dreier verkürzten die Düsseldorfer zwar auf 15:31 (19.), doch in der Schlussminute sorgte TuS-Spielertrainer Hoover im Alleingang mit drei erfolgreichen Schnellangriffen für die 37:15-Pausenführung. Während Hoover wegen des Ausfalls von Matien Askaryar diesmal überwiegend auf dem Feld agierte, übernahm Kapitän Jörg Holtz, der mit einer Wadenverletzung weiterhin ausfällt, diesmal das Coachen auf der Bank.

  • Basketball : TuS-Basketballer sehen in Düsseldorf kein Land
  • Fußball : Der VfB Hilden verschafft sich etwas Luft
  • Isaak Kang fällt nach der Partie
    Fußball : VfB 03 Hilden ist bereits gut unterwegs

Nach dem Seitenwechsel war bei den Hildenern irgendwie die Luft raus. Trotz der offenkundigen Konzentrationsmängel verteidigten die Gäste jedoch die klare Führung, indem sie immer wieder erfolgreiche Zwischenspurts einlegten. So zogen sie innerhalb von einer Minute von 41:18 (25.) auf 47:18 (26.) davon. Ende des dritten Viertels betrug der Vorsprung damit deutliche 52:28 (30.).

Der Schlussabschnitt ging jedoch an die Düsseldorfer, die bis zum Ende eine engagierte Leistung boten. Zwar setzten sich die Hildener zunächst auf 65:37 (37.) ab, doch in den nächsten beiden Minuten vermochte der SFD mit einem 7:0-Lauf zum 44:65 (39.) zu glänzen. Erst in den letzten Sekunden legten die Gäste noch einmal nach.

"Mich hat gefreut, dass wir nie aufgegeben und immer wieder gekämpft haben", lobte SFD-Coach Cannoni seine Truppe, die weiterhin um den Klassenerhalt bangen muss. Die TuS-Basketballer halten dagegen weiter Kurs auf die Vizemeisterschaft. "Wir haben es selbst in der Hand, wenn wir alles gewinnen", stellte Phillipp Gey fest. Doch der Hildener Sprecher weiß um die Wankelmütigkeit seines Teams.

(RP)