TSV Einigkeit Dornap trumpft in der Halle auf

Fußball: Dornaper verlieren Finale des Sudberger Hallenturniers

Im Endspiel trifft der A-Kreisligist auf Cronenberg.

Für eine Riesenüberraschung sorgte der TSV Einigkeit Dornap-Düssel beim traditionellen Südhöhen-Hallenturnier des SSV Sudberg. Es ist neben der Wuppertaler Stadtmeisterschaft das wichtigste Hallenspektakel im Fußball in der bergischen Metropole. Trotz einiger teilnehmenden Teams aus der Landes- und Bezirksliga schafften es die Kreisliga A-Fußballer der Dornaper bis in das Finale. Dort mussten sie sich letztlich aber dem Favoriten und ambitionierten Landesligisten Cronenberger SC deutlich geschlagen geben.

Die Vorrunde in ihrer Gruppe beendeten die Dornaper trotz starker Konkurrenz als Tabellendritter und qualifizierten sich damit für die Zwischenrunde. Dort gewannen sie zunächst per Neun-Meter-Schießen gegen den TSV Beyenburg und zogen damit in die Endrunde ein. Dort war der Bezirksligist ASV Wuppertal der Gegner. Nach einer spannenden Begegnung musste erneut ein Neun-Meter-Schießen über den Sieg und den Einzug in das Endspiel entscheiden. Auch diesmal behielt die Einigkeit die Oberhand und zog in das Finale ein. Hier musste der TSV bei der 2:6-Niederlage allerdings die Überlegenheit des Oberliga-Absteigers Cronenberger SC anerkennen.

„Unsere Mannschaft hat alle Erwartungen übertroffen. Eigentlich war das Erreichen der Zwischenrunde das Ziel“, sagte Karl-Heinz Schultz und war begeistert. „Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung, wobei ich aber die überragende Vorstellung unseres Torhüters Dustin Sirrenberg besonders herausheben möchte“, erklärte der TSV-Vorsitzende. Demnächst bestreien die Dornaper och zwei Hallenturniere. „Am Samstag, 12. Januar sind wir beim Turnier in der Bayer-Halle vertreten, einen Tag später nehmen wir an den vom 1. FC Wülfrath ausgerichteten niederbergischen Hallenmeisterschaften teil. Dort wollen mit einer überzeugenden Leistung weitere Wülfrather Zuschauer für die im Februar beginnende zweite Phase der Meisterschaft für uns gewinnen“, nennt Karl-Heinz Schultz ein wichtiges Ziel.

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