Fußball: Trainer Kirschner lobt den Aufsteiger

Fußball : Trainer Kirschner lobt den Aufsteiger

Der Coach des ASV Mettmann ist angesichts der vielen Ausfälle mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden. Auch in der Bezirksliga-Partie bei seinem Ex-Klub VfL Benrath muss er wieder auf eine ganze Reihe von Fußballern verzichten.

VfL Benrath - ASV Mettmann. Nach zehn Spieltagen steht der ASV Mettmann auf dem siebten Tabellenplatz der Fußball-Landesliga. Das ist für einen Aufsteiger eine Zwischenbilanz, die sich sehen lassen kann. Zumal Trainer Michael Kirschner bisher aus verschiedenen Gründen noch nicht einmal seine Wunschelf nominieren konnte. Am vergangenen Sonntag beim 1:0-Erfolg über die SpVg. Odenkirchen war es fast so weit, dass alle Spieler des Kaders zur Verfügung standen.

Das bleibt zunächst die Ausnahme, denn in der Partie beim Traditionsverein VfL Benrath (Sonntag, 15 Uhr, Sportplatz Karl-Hohmann-Straße) muss der ASV-Coach wieder auf einige Akteure verzichten. So fehlen Sven van Beuningen und Hakan Yalcinkaya (Urlaub), Ahmet Kizilisik (Muskelfaserriss im Oberschenkel), Deniz Gözen (privat verhindert) und Dennis Krol (Beruf). Ein großes Fragezeichen steht zudem hinter dem Einsatz von Innenverteidiger Henning Kawohl, der gegen Odenkirchen wegen Adduktorenproblemen früh vom Feld musste. "Dass mir Spieler ausfallen, zieht sich durch die Hinserie. Damit muss ich halt klarkommen", reagiert Kirschner überraschend gelassen und verbindet seine Aussage mit einem Lob: "Diejenigen Spieler, die dann eingesprungen sind, haben sofort ihre Leistung abgerufen und mit dafür gesorgt, dass wir einen guten Mittelfeldplatz belegen."

Die Partie in Benrath ist für Kirschner eine Reise in die Vergangenheit, denn er spielte selbst rund zehn Jahre für den VfL Benrath und war dort auch Co-Trainer. "Das war eine sehr schöne Zeit. Ich habe sogar ein offizielles Abschiedsspiel erhalten und wurde vom damaligen legendären Präsidenten und Hauptsponsor Waldemar Schipper für meine Zeit in Benrath besonders geehrt." Einer seiner Mitspieler war Frank Stoffels, der heutige Trainer der Benrather. "Frank und ich kennen uns seit vielen Jahren. Da er auch lange Zeit für den TSV Urdenbach auflief, waren wir zudem auch Gegenspieler. Die Vereine im Düsseldorfer Süden kennen wir beide gut." Stoffels ist seit dieser Saison Coach in Benrath. Davor war er lange Zeit Trainer der in der Niederrheinliga spielenden A-Jugend des Oberligisten Sportfreunde Baumberg. Von dort kam im Sommer Alexander Sascha Wilms, der im bisherigen Saisonverlauf als Torjäger für Furore sorgte. "Auf den müssen wir besonders aufpassen", betont Kirschner. Zudem müsse der ASV die Benrather Leistungsträger Sven Oehme und Fred Adomako im Blick haben. "Ich bin gespannt, ob wir auf dem für uns ungewohnten Naturrasen im Stadion spielen", macht sich der 50-Jährige etwas Sorgen über den Belag der Spielfläche.

Nach den zuletzt guten Vorstellungen seiner Mannschaft hofft Kirschner, dass der ASV den Vier-Punkte-Vorsprung auf den VfL halten kann. Sein Co-Trainer Meher Siala formuliert es direkter: "Wir wollen in Benrath gewinnen und hoffen, dass wir damit eine Siegesserie einläuten."

(klm)