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Reitsport: Titelkämpfe in Parcours und Viereck

Reitsport : Titelkämpfe in Parcours und Viereck

Bei den Kreismeisterschaften auf dem Niermannshof in Unterbach sind die besten Reiter aus zehn Städten am Start. In Junioren- und Senioren-, Einzel- und Mannschaftsprüfungen geht es um die begehrten Schärpen, die alle Sieger am Sonntag bekommen.

Die besten Reiter aus dem Kreis Mettmann sind am Wochenende auf dem Niermannshof in Unterbach zu Gast. In Dressur- und Springprüfungen konkurrieren sie um die Titel in Einzel und Mannschaft. Vielseitigkeit müssen Pferde und Reiter im Wettbewerb um die Kreisstandarte beweisen. In einer kombinierten Wertung siegen auf E- und A-Niveau die Besten aus Parcours und Viereck.

Im Reiterwettbewerb müssen sich die Starter dagegen getrennt nach Altersklassen für das Finale um den Kreismeistertitel qualifizieren. Sieger und Zweitplatzierte aus jeder Abteilung treten in der Endrunde noch einmal im direkten Vergleich gegeneinander an. Eine weitere Besonderheit sind die Dressur- und Stilpringprüfungen, zu denen ausschließlich Junioren zugelassen sind.

"Der Kreisverband möchte den talentierten Nachwuchs besonders fördern und verhindern, dass die Jugendlichen gegen Erwachsene oder sogar Profis antreten müssen", betont Iris Schmucker. Die Geschäftsführerin des ausrichtenden Reit- und Fahrvereins Niermannshof-Unterbach ist seit Ende vergangenen Jahres eng in die Organisation des Turniers eingebunden. Für sie und ihr Team ist die Großveranstaltung eine Herausforderung. "Besonders die vielen Mannschaftswertungen erfordern eine Menge Koordination. Zahlreiche Prüfungen müssen parallel stattfinden, sonst ist der Zeitplan für ein Wochenende zu eng."

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Den Freitag möchte der Kreisverband als Veranstalter jedoch bewusst nicht miteinbeziehen. "Es sollen alle Reiter die Chance bekommen zu starten. Viele müssen jedoch freitags noch zur Arbeit oder in die Schule", sagt Iris Schmucker. Sie hat bei der Zusammenstellung des Helferteams Unterstützung aus den umliegenden Vereinen bekommen. Besonders schwierig war es, für die zahlreichen Prüfungen qualifizierte Richter zu verpflichten. "Da gibt es nicht mehr so viele und die sind dann häufig früh ausgebucht."

Die großzügige Anlage des Niermannshofes bietet mit der 20 mal 60 Meter großen Halle, zwei Dressurplätzen und dem großzügigen Springplatz optimale Bedingungen. "Das können nicht mehr viele Anlagen bieten. Deshalb hat uns der Vorstand des Kreisverbandes gezielt angsprochen, ob wir die Meisterschaften ausrichten könnten", berichtet Iris Schmucker. Ihr Verein war zuletzt vor etwa 25 Jahren Gastgeber der Titelkämpfe. Die Sieger bekommen am Sonntagabend gegen 19.15 Uhr beim großen Aufmarsch und der feierlichen Ehrung ihre Kreismeisterschärpen

(domi)