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TB Wülfrath unterliegt dem Verbandsliga-Spitzenreiter

Handball : TB Wülfrath unterliegt dem Verbandsliga-Spitzenreiter

Die TBW-Handballer zahlten im Duell beim TuS Lintorf Lehrgeld. Letztlich verlieren sie, weil die eigene Fehlerquote viel zu hoch ist.

TuS Lintorf – TB Wülfrath 32:26 (16:12). In der Partie beim Tabellenführer scheiterten die TBW-Handballer letztlich an der eigenen Fehlerquote. „Wir haben die Angriffe zu kurz gefahren oder haben uns hinten Bälle erkämpft und sie dann vorne weggeworfen“, nannte Stefan Graedtke wesentliche Mängel. Der Wülfrather Trainer betonte: „In einem Spitzenspiel muss alles passen und dann muss man sich auch an die Vorgaben halten.“ Einer, beim dem es an diesem Tag wirklich rund lief, war Timo Schmitz der am Ende auf elf Treffer, darunter sechs Siebenmeter, kam. Das allein reichte aber nicht, um die Lintorfer in die Knie zu zwingen, zumal Graedtke bekannte: „Mit Thole und Rose haben die zwei überragende Rückraumakteure – das sind Spieler, die den Unterschied machen und die haben wir noch nicht.“ Gemeinsam steuerte das TuS-Angriffsduo zehn Tore zum klaren Erfolg bei.

Dabei gestalteten die Wülfrather die Begegnung bis zum 5:5 (8.) und 10:9 (20.) ausgeglichen. In anschließender zweifacher Unterzahl verloren sie jedoch mehr und mehr den Faden. „Da haben wir in der Abwehr gepennt, als der Torhüter den Ball schon gehalten hatte, und dadurch haben wir den Lintorfern noch Raum für einen Nachwurf gegeben“, analysierte Graedtke. Zur Pause sah sich sein Team bereits mit 12:16 im Hintertreffen, sechs Minuten nach dem Wiederanpfiff war der Rückstand auf 12:19 angewachsen.

Allerdings gaben die Wülfrather noch nicht auf, kamen wieder bis auf 19:23 (46.) heran. „Da hatte wir eine gute Phase und die Chance, noch weiter zu verkürzen“, stellte der TBW-Coach fest. Danach aber verfielen die Gäste in alte Muster, schlossen ihre Angriffe zu schnell ab. Die Lintorfer nutzten das erfolgreich zu Tempogegenstößen und führen weiter mit weißer Weste die Verbandsliga an, derweil die Wülfrather im Mittelfeld stehen.

TBW: Engler, Genaehr – Möller, Scheider (5), Märtens, Claussen (1), Hanisch (4), Schmitz (11), Feldstedt (1), Adolphs, Everts, Schirner (4).