TB Wülfrath hat auch im Pokal hohe Ziele

Handball : TBW-Frauen wollen ins Finale

Der Regionalliga-Zweite tritt heute Abend im Halbfinale beim SV Straelen an. Das Faßbender-Team ist auf Sieg eingestellt.

In der Meisterschaft läuft es in dieser Saison prächtig für die Handballerinnen des TB Wülfrath. Aktuell steht die Mannschaft von Lars Faßbender in der Regionalliga auf dem zweiten Platz, punktgleich mit Spitzenreiter Fortuna Düsseldorf, der lediglich aufgrund des besseren Torverhältnisses die Nase vorn hat. Der Drittliga-Absteiger tanzt in diesen Wochen aber noch auf einer zweiten Hochzeit. Denn im HVN-Pokal schafften es die Wülfratherinnen bis ins Halbfinale – und haben nun Lust auf mehr. Zumal die Aufgabe in der Runde der letzten Vier machbar ist.

Die erste Herausforderung ist die Anreise, denn heute Abend um 20.15 Uhr tritt der TBW beim Liga-Rivalen SV Straelen an. „Die Vorbereitung wird leider nicht optimal verlaufen“, erklärt Trainer Lars Faßbender. Wenn die Straßen frei sind, ist die rund 80 Kilomter lange Strecke von Wülfrath nach Straelen in einer Stunde zu bewältigen – doch mit Staus ist eben immer zu rechnen. Als zweite Hürde kommt hinzu, dass in der Straelener Halle ohne Haftmittel gespielt werden muss. „Wir haben in dieser Woche ohne Harz trainiert – entsprechend schlecht war die Qualität“, berichtet der TBW-Coach. Diesmal soll es für seine Mannschaft aber besser laufen als im harzfreien Regionalliga-Duell in Überruhr, das in einer Niederlage mündete.

Ohne Anja Klatt (privat verhindert) und Luisa Kieckbusch (Urlaub), aber hoch motiviert treten die Wülfratherinnen in Straelen an. „Wir wollen unserer Favoritenrolle gerecht werden und das Pokalfinale erreichen“, betont Faßbender vor dem Duell beim Drittletzten der Regionalliga. In der Meisterschaft feierte der TBW in eigener Halle einen deutlichen 31:14-Erfolg. Jetzt sollen eine kompakte Abwehr und Zweikampfstärke die Basis für den nächsten Erfolg legen.

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