Handball: TB Wülfrath feiert den Regionalliga-Vizetitel

Handball : TB Wülfrath feiert den Regionalliga-Vizetitel

Beim Tabellendritten fahren die Wülfratherinnen zum Saisonabschluss mit dem 28:23 noch einen deutlichen Sieg ein.

Die Handballerinnen des TB Wülfrath beendeten die Saison mit einem 28:23-Erfolg beim Tabellendritten HS Gelpe/Strombach und machten durch den Sieg den Vizetitel in der Regionalliga klar. Zu mehr langte es nicht, das sich Spitzenreiter Fortuna Düsseldorf im letzten Spiel gegen den TuS Königsdorf keine Blöße mehr gab und so die Meisterschaft perfekt machte – punktgleich mit dem TBW.

Auch ohne Trainer Lars Faßbender, der im Kurzurlaub weilte, gaben die Wülfratherinnen zum Abschluss noch einmal Gas. Der besondere Reiz der Begegnung: Der beste Angriff (Strombach) traf auf die beste Abwehr (TBW) der Liga. Von Beginn an sahen die Zuschauer eine abwechslungsreiche Partie, denn die Gastgeberinnen wollten nicht nur die Hinspiel-Niederlage wettmachen, sondern auch die gute Heimbilanz wahren. Entsprechend groß war die Laufbereitschaft in der Offensive, doch die Wülfrather Verteidigung hielt dagegen und machte die Lücken schnell dicht. Nach fünf Minuten führten die Gäste mit 5:2 und bauten den Vorsprung danach kontinuierlich auf 10:4 (18.) und 14:6 (21.) aus. Dann schied Jule Kürten nach einem Zusammenprall verletzt aus – dem Wülfrather Spielfluss tat das aber keinen Abbruch. Erst in der Schlussphase der ersten Halbzeit kam Strombach wieder besser ins Spiel, weil sich Luisa Kieckbusch, Loreen Jakobeit und Paula Stausberg kurz hintereinander Zeitstrafen einhandelten. So verkürzten die Gastgeberinnen bis zur Pause auf 12:17.

35 Sekunden nach dem Wiederanpfiff erhielt auch noch Anja Klatt eine Zwei-Minuten-Strafe – und Strombach kam jetzt bis auf 14:17 (32.) heran. TBW-Torfrau Lisa Klanz, die unter anderem zwei Siebenmeter parierte, verhinderte in dieser Phase größeres Unheil. In der Folge stellten die Gastgeberinnen auf eine 5:1-Deckung um. Gleichwohl vermochten die Wülfratherinnen ihren Vorsprung wieder auszubauen. Als Friederike Büngeler zum 23:17 (47.) traf, nahm die Führung deutliche Züge an. Das 26:18 (52.) von Kirsten Buiting bedeutete die Vorentscheidung.

TBW: Klanz, Giebisch – Sippli, Buiting (1), Klatt, Kürten (2/1), Otte (2), Meyer (6), Büngeler (4), Buschhaus, Kieckbusch (6/2), Jakobeit (2), Stausberg (5).

Mehr von RP ONLINE