Handball: SV Schermbeck kassiert ärgerliche Niederlage

Handball : SV Schermbeck kassiert ärgerliche Niederlage

Krefeld-Oppum – SV Schermbeck 28:27 (17:14). Der Grund für die unnötige Niederlage in Krefeld war der verschlafene Auftakt: Nach einer Viertelstunde lagen die Schermbecker Verbandsliga-Handballer bereits 2:7 zurück.

Krefeld-Oppum — SV Schermbeck 28:27 (17:14). Der Grund für die unnötige Niederlage in Krefeld war der verschlafene Auftakt: Nach einer Viertelstunde lagen die Schermbecker Verbandsliga-Handballer bereits 2:7 zurück.

Zwar steigerten sich die Gäste im Verlauf der Begegnung, waren aber nicht mehr in der Lage, das Blatt zu wenden, obwohl sie im zweiten Durchgang Gelegenheiten hatten.

Trainer Michael Nölscher wollte aber nicht von einem Rückschlag sprechen. "Denn wir sind mit jetzt 8:6-Punkten immer noch im grünen Bereich", stellte er fest. Ein Ärgernis war die unerwartete Niederlage für ihn aber schon.

"Wir haben verdient verloren, weil wir die Anfangsphase verschlafen und auch später nie gezeigt haben, was wir wirklich können", so Michael Nölscher weiter. Das traf vor allem auf den Bereich zu, der in den ersten sechs Begegnungen noch das Schermbecker Prunkstück war. Die SVS-Handballer offenbarten in der Abwehr Schwächen und bekamen den Rückraum des Gegners nicht in den Griff.

Deshalb schafften es die Gäste auch nicht, das Spiel noch zu drehen. Die Schermbecker kämpften sich zwar beim 20:21, 22:23 und 24:25 auf einen Treffer heran, der Ausgleich gelang aber nie, weil die Deckung diesmal nicht sicher stand. Daran änderte auch die Maßnahme nichts, dass Michael Nölscher auf eine offensivere Formation umstellte. "Wir haben uns zwar etwas verbessert und sind deshalb auch herangekommen, doch unser wahres Leistungsvermögen haben wir in der Abwehr nie erreicht", kritisierte der Schermbecker Coach.

Mit der Vorstellung im Angriff war er dagegen relativ zufrieden. "27 Tore sind eine gute Marke in einem Auswärtsspiel und sollten normalerweise auch für einen Erfolg reichen", betonte Michael Nölscher. Für den Coach war die schwache Leistung in der Defensive aber kein Grund zu großer Kritik an seiner Mannschaft. "Die Einstellung stimmte auf jeden Fall. Man hat gesehen, dass jeder Spieler diese Partie gewinnen wollte — doch es war einfach nicht unser Tag", zeigte sich Michael Nölscher schon wieder versöhnlicher.

Übrigens, die Wülfrather Verbandsliga-Handballer hatten am Wochenende zuvor beim TV Krefeld-Oppum ein 33:33 erzielt.

SV Schermbeck: N. Bell, Busjan — S. Seibel, Hermann (3), Kuhn (1), Robert (10/1), Kerbstadt (1), C. Seibel, Hinz, Janduda (2), F. Bell (5/2), Felisiak (2), Weber (2), Timmermann (1).

(RP/rl)