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Fußball: Starker Wülfrather Auftritt beim Dritten

Fußball : Starker Wülfrather Auftritt beim Dritten

Die Landesliga-Fußballer des 1. FCW zeigen sich beim Düsseldorfer SC wieder von ihre besseren Seite und feiern einen verdienten 2:0-Sieg.

Düsseldorfer SC 99 - 1. FC Wülfrath 0:2 (0:1). Das Beständige bei den Wülfrather Landesliga-Fußballern ist ihre Unbeständigkeit. Nach der klaren 0:3-Niederlage gegen den VdS Nievenheim trat das Nikolic-Team beim Tabellendritten DSC 99 wie umgewandelt auf. Die Variante, dass nach einer schwachen Vorstellung eine gute Partie folgt, gab es in dieser Saison bereits mehrfach beim FCW. Diese extremen Formschwankungen führt der Wülfrather Chefcoach auf Unkonzentriertheit zurück. SeiQs drum - diesmal waren alle FCW-Spieler über die gesamten 90 Minuten auf den Erfolg fokussiert und sicherten sich verdient einen Dreier.

"Das war eine vor allem kämpferisch aber auch spielerisch gute Vorstellung, die der Mannschaft für die kommenden Spiele eigentlich Selbstvertrauen geben müsste", erklärte Boris Hartmann. Der CoTrainer lobte besonders die kompakt stehende Defensivabteilung. "Da wurde kaum etwas zugelassen. Abwehrchef und Kapitän Martin Haschke machte einmal mehr eine Riesenpartie."

Beide Mannschaften zeigten Respekt voreinander und waren zunächst auf Ballsicherung bedacht. Die erste gute Möglichkeit hatten die Gäste, als Ahmet Kizilisik mit einem Distanzschuss aus 18 Metern den Düsseldorfer Keeper prüfte. In der Folge besaß der FCW die größeren Spielanteile, klare Chancen sprangen dabei aber fast keine heraus. Eine der wenigen hatte der diesmal im Mittelfeld spielende Bartoz Siedlarski, er schoss aber knapp vorbei (32.). Zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff war Siedlarski dann aber doch zum 1:0 erfolgreich, als er die gute Vorarbeit von Ahmet Kizilisik mit einem Schuss aus 15 Metern abschloss.

"Trainer Nikolic hatte in der Halbzeitpause klar gemacht, dass der DSC 99 im zweiten Durchgang deutlich offensiver auftreten wird, als es zuvor der Fall war", berichtete Boris Hartmann. Nikolic sollte recht behalten. Die Düsseldorfer drängten mit aller Macht auf den Ausgleichstreffer. Die von Innenverteidiger Martin Haschke gut organisierte Vierer-Kette agierte zweikampfstark und blockte die meisten Angriffsbemühungen der Gastgeber geschickt ab, so dass Torwart Sebastian Herweg nur selten eingreifen musste.

Die FCW-Fußballer verlegten sich auf gelegentliches Kontern. So hatte beispielsweise Stürmer Wilfried Taki Pech, dass sein Schuss knapp am Pfosten vorbeistrich (49). Als der DSC 99 in der eigenen Hälfte einen Querpass spielte, spitzelte Wilfried Taki hinein und erkämpfte sich das Leder. Der Wülfrather Angreifer zog auf und davon, spielte den Torwart aus und markierte das 2:0 (66.). In der Schlussphase brachten die Gäste den Sieg geschickt über die Zeit.

(klm)