Lokalsport: Stadtsportverband Hilden plant für 2018 die 50. Hispo

Lokalsport: Stadtsportverband Hilden plant für 2018 die 50. Hispo

Hans-Jürgen Weber bleibt 1. Vorsitzender.

Von Seiten der 51 Hildener Sportvereine war das Interesse an der Jahresversammlung des Stadtsportverbandes eher gering, dafür erschienen jedoch etliche Vertreter von Rat und Verwaltung, allen voran Bürgermeisterin Birgit Alkenings und der neue Sportdezernent Sönke Eichner. Vielleicht auch deshalb hakten die Sportler die Tagesordnung zügig ab. Zu den wichtigsten Punkten zählten die Neuwahlen. Einstimmig bestätigten die Mitglieder Hans-Jürgen Weber als 1. Vorsitzenden. Jörg Wiebusch und Michael Rupp bleiben Beisitzer, neu in diesem Amt ist Ingrid Waldinger. Und als Kassenprüferin agiert zwei weitere Jahre Ursula Greve-Tegeler. Eine wesentliche Neuerung gab es zwischenzeitlich in der Geschäftsstelle. Aus beruflichen Gründen musste Ingrid Waldinger ihre Mitarbeit beenden, ihr Nachfolger Moritz Dudda ist seit dem 1. April im Amt.

Birgit Alkenings unterstrich angesichts der vielen fehlenden Vereinsvertreter, wie wichtig der Austausch der Sportler untereinander ist. "Wir wollen weiter gemeinsam für den Sport arbeiten - wir von Rat und Verwaltung strengen uns auf jeden Fall an, den Kontakt zu pflegen", betonte die Bürgermeisterin und fügte hinzu: "Wir finden Sport für alle in Hilden wichtig, wollen ihn gerne unterstützen: Wir sind gerne eine Sportstadt." Zugleich bedankte sich Alkenings für die Arbeit der Vereine: "Sie leisten einen großen Beitrag dazu."

Auch Hans-Jürgen Weber unterstrich den Wert ehrenamtlicher Arbeit. Der Vorsitzende legte aber zugleich den Finger in die Wunde. "Es gibt immer weniger Freiwillige, die für eine Leitungs- bzw. Vorstandsfunktion zur Verfügung stehen", sagte er und nannte deutschlandweit eine beeindruckende Zahl: "Speziell im Sport sind in den letzten Jahren 650.000 Engagierte verloren gegangen." Sein Vorschlag: "Eine Lösung wäre, dass Vereine in einem viel stärkeren Ausmaß, als dies gegenwärtig der Fall ist, kooperieren und ihre Ressourcen bündeln." Ob das in Hilden erfolgversprechend ist, bleibt abzuwarten.

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In seinem Bericht ging Weber auch auf die Hispo ein. 2016 waren 26 Vereine mit von der Partie und "fast 5000 Besucher bei schönstem Wetter sprechen für sich". Trotz des Erfolges ist die nächste Hispo jedoch erst im Sommer 2018 geplant. Zumal die 50. Auflage als Jubiläumsveranstaltung noch einmal eine besondere Herausforderung für den Vorstand des Sportverbandes darstellt - ohne die Tatkraft der Vereine und die (finanzielle) Unterstützung durch Rat und Verwaltung ist die Durchführung laut Weber nicht möglich.

Nur wenige Fragen gab es zum Kassenbericht der Finanzbeauftragten Norma Zivelonghi. Der Überschuss Ende des Jahres 2016 belief sich auf 273 Euro. Zu den wichtigsten Einnahmequellen gehört die Organisation der Hildener Golf-Stadtmeisterschaft. Der Ertrag hielt sich 2016 zwar in einem überschaubaren Rahmen, doch Geschäftsführer Harald Noubours betonte: "Damit konnten wir das Minus der Hispo ausgleichen."

(RP)