SSV Erkrath freut sich auf die Kreisliga A

Fußball: Aufsteiger will über seinen Teamgeist punkten

Die Fußballer des SSV Erkrath erwartet gleich zum Auftakt der Kreisliga A das Derby beim SC Rhenania Hochdahl.

Das ist gleich ein großer Rahmen, wenn der letztjährige Kreisliga B-Meister SSV Erkrath in die neue Spielklasse startet. Am Samstag, 18. August (17 Uhr), tritt das Team von Michael Steinke zur offiziellen Kreisliga A-Saisoneröffnung beim SC Rhenania Hochdahl an.

„Dieses Derby wollen wir direkt positiv gestalten und dann mit dem nötigen Selbstvertrauen die weiteren Aufgaben angehen. Wir freuen uns auf die neuen Herausforderungen, wollen möglichst nichts mit der Abstiegsfrage zu tun bekommen und am Ende über dem Strich stehen“, sagt der SSV-Meistermacher. Nichts anderes als den Klassenerhalt hat der 52-Jährige folgerichtig als Saisonziel ausgegeben. Dass die Vorgaben, je nach Verlauf der ersten sechs, sieben Spieltage, durchaus nach oben korrigiert werden können, daran lässt der Trainer allerdings keinen Zweifel.

Mit der Vorbereitung sind die Erkrather durchaus zufrieden, wenn auch der ein oder andere „Urlauber“ zwischenzeitlich fehlte. Gleichwohl hat sich kein Akteur nennenswert verletzt. „In der Woche vor dem Auftakt sind alle Spieler wieder dabei. Dann werden wir auch für den Feinschliff, für die nötige Abstimmung zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen sorgen“, betont Steinke. Der Coach sieht seinen Kader für die Kreisliga A gut aufgestellt: „Wir sind nicht umsonst souveräner Meister in der Kreisliga B geworden. Wir haben auch für die höhere Klasse genügend Qualität, haben uns dazu sinnvoll verstärkt.“

  • Fußball : SSV Erkrath kehrt in die Kreisliga A zurück

Die Neuen, das sind Torhüter Can Wüsthoff (zuletzt Sparta Bilk), Marco Seidel (Tuspo Richrath), Felix Weich (SC Unterbach), Ahmed Alhousen (SSVg 06 Haan) und der eigene A-Junior Joel Wollscheid. Das Quintett hat sich sportlich und charakterlich prima eingefügt. „Wir haben ohnehin ein gutes Klima im Verein und im Kader. Die mannschaftliche Geschlossenheit und unser Teamgeist sollten, ähnlich wie zuletzt, erneut die Garanten für eine erfolgreiche Saison sein. Außerdem gehen wir davon aus, dass im Gegensatz zur Kreisliga B, als sich die meisten Mannschaften nur hinten rein stellten, eine Liga höher einfach besser Fußball gespielt wird“, sagt Steinke. Dass die Testspiele durch die Reihe gewonnen wurden, ist für den Coach eher zweitrangig. Nicht aber der Vorteil des Naturrasens im Toni-Turek-Stadion, der für die meisten Gegner gewöhnungsbedürftig sein wird. Vorteil SSV, der darüber hinaus über eine eingespielte Truppe verfügt. Mit Marc Fritsch, Max Budek, Manuel Dominguez Gea, Marcel Girsch oder Michael Ortmanns, der zudem als spielender Co-Trainer fungiert, bilden erfahrene Akteure das Gerüst.Ein Leistungsträger ist auch Timo Wende, ein junger, torgefährlicher Angreifer, der auch in der Kreisliga A seinen Weg gehen wird.

Um den Aufstieg spielen indes andere Klubs mit. „Kandidat Nummer eins ist aufgrund des sehr guten Personals TuS Gerresheim, der letztjährige Dritte hinter den Aufsteigern Ratingen 04/19 II und Sparta Bilk. Auch Urdenbach und Hösel traue ich einiges zu“, so Steinke abschließend.

Mehr von RP ONLINE