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Ruderin Leonie Menzel zieht bei der WM ins C-Finale ein

Rudern : Ruderin Leonie Menzel zieht bei der WM ins C-Finale ein

Die Mettmannerin muss sich mit ihrer Partnerin Pia Greiten im Hoffnungslauf knapp geschlagen geben und zieht damit lediglich ins CD-Halbfinale ein. Hier holt das deutsche Duo aber souverän im Doppelzweier den ersten Platz.

Der Traum vom WM-Finale ist für Leonie Menzel geplatzt. Die Mettmannerin verpasste in Linz (Österreich) mit ihrer Partnerin Pia Greiten (Osnabrück) im Doppelzweier den Einzug ins Halbfinale nur ganz knapp. Bei der U23-Europameisterschaft triumphierte Menzel noch mit Carlotta Nwajide, die jedoch verletzt für die Weltmeisterschaft ausfiel. Deshalb startete Menzel kurzfristig wieder mit Greiten – beide bildeten bereits 2018 ein Paar. Im Hoffnungslauf hielt das deutsche Duo zunächst Rang zwei hinter den schnellen Tschechinnen und ruderten sich eine Bootslänge Vorsprung auf Italien heraus. Doch die Italienerinnen konterten, zogen innerhalb von nur 300 Metern am deutschen Boot vorbei. Tschechien baute an der Spitze allmählich ab, so dass sich ein spannender Dreikampf entwickelte. Im Schlussspurt bewies Italien den besseren Zug. Kurz vor dem Ziel brachen die Tschechinnen ein, doch am Ende fehlten Menzel und Greiten sechs Zehntel zum erhofften Halbfinaleinzug und die Olympiaqualifikation.

Immerhin zog das deutsche Duo ins sogenannte CD-Halbfinale ein – und tankte hier mit dem Sieg neues Selbstbewusstsein. Auf der zweiten Streckenhälfte zogen Menzel und Greiten an der Ukraine und Serbien vorbei und kamen mit fast einer Bootslänge Vorsprung als Erste ins Ziel. „Wir sind froh, dass wir das Halbfinale gewinnen konnten. Natürlich schade, dass es nicht für das AB-Halbfinale gereicht hat – wir waren schon sehr enttäuscht“, sagte Leonie Menzel. Die Mettmannerin erklärte: „Wir mussten schnell umschalten, das hat auch geklappt. Nun wollen wir das C-Finale gewinnen.“ Menzel sieht die Chancen durchaus gut: „Die Polinnen und Griechinnen aus dem anderen Halbfinale haben wir im Vorlauf hinter uns gelassen, gegen die Britinnen sind wir noch nicht gefahren.“ Die Motivation ist groß, die Weltmeisterschaft noch mit einem guten Ergebnis abzuschließen. Das C-Finale steigt am Sonntag um 10.56 Uhr.