Fußball: Rote Laterne hängt im Hildener Norden

Fußball : Rote Laterne hängt im Hildener Norden

TuRU 80 Düsseldorf – SV Hilden-Nord 1:0 (0:0). Dem Aufsteiger SV Nord gelang beim Tabellendritten der Fußball-Niederrheinliga nicht die ersehnte Überraschung. Trotz der Niederlage aber war Volker Neumann voll des Lobes. "Unsere Mannschaft hat vor allem in der ersten Halbzeit in der Defensive sehr gut gestanden, die Räume eng gemacht und die Düsseldorfer Chancen entschärft", berichtete der Pressesprecher. Abwehrchef Sven Köppen und Torhüter Sebastian Herweg verdienten sich daher Bestnoten. Doch auch sie konnten nicht verhindern, dass die Hildener die rote Laterne übernahmen.

Starke Partie: Sebastian Herweg

Schüsse von Jose-Miguel Lopez Torres und Sebastian Schweers brachten erstmals Gefahr (9.). Den Kopfball von Daniel Rey Alonso nach einer Ecke fischte Sebastian Herweg aus dem Winkel. Die erste und einzige Chance der Hildener in der ersten Halbzeit leitete Dominik Donath mit einer Flanke ein, doch Lukas Schmetz jagte das Leder freistehend aus elf Metern über die Latte (34.). "Danach haben wir keine Düsseldorfer Chancen mehr zugelassen, konnten aber auch nach vorne nichts bewegen", erklärte Volker Neumann.

Nach dem Seitenwechsel plätscherte die Partie zunächst weiter vor sich hin. Erst in der letzten halben Stunde kamen die Zuschauer wieder auf ihre Kosten, als Sebastian Herweg einen 16-Meter-Schuss von Oliver Thederahn zur Ecke klärte (61.). Vier Minuten später führte ein Doppelpass mit Athanasios Tsourakis zum Tor des Tages, das Sebastian Schweers mit einem Schuss aus elf Metern ins lange Eck erzielte (65. 1:0). Dann jagte Marco Meyer den Ball an den rechten Pfosten (69.). Nach einem harten Foul an Stefan Schaumburg zückte Schiedsrichter Mathias Fischer die gelb-rote Karte für Stephan Bork (76.). In Überzahl starteten die Hildener zur Schlussoffensive. Nach Vorarbeit von Dominik Donath vergab Jan Wester freistehend die beste Chance (82.). Dann lenkte TuRU-Schlussmann Jonas Agen den Kopfball von Lukas Schmetz nach Wester-Hereingabe mit den Fingerspitzen über die Latte (86.). In der Nachspielzeit war der Jonas Agen bei einer Direktabnahme von Maximilian Nendza schon geschlagen, aber Sebastian Schweers rettete per Kopf auf der Linie.

(RP)