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Regionalliga: TB Wülfrath hat Grünes Licht für die Dritte Liga

Handball : TB Wülfrath plant zweigleisig

Der Vereinsvorstand gibt den ambitionierten Regionalliga-Handballerinnen, die aktuell an der Tabellenspitze stehen, grünes Licht für den Aufstieg in die Dritte Liga. Das Jahr endete mit einem Benefizspiel vor rund 200 Zuschauern, um Spenden für das Kinderhospiz Burgholz und die Palliativstation Dortmund zu sammeln.

Auch die Handballerinnen des TB Wülfrath freuen sich über ihre verdiente Pause. Zum Jahresabschluss waren gleich neun Spielerinnen bei einem Benefizspiel im Einsatz. Mit anderen Handballerinnen aus dem Umkreis traten sie im Team Nordrhein an und spielten gegen eine Auswahl aus dem Handballverband Westfalen.

Es war ein schöner sportlicher Jahresabschluss für die rund 200 Zuschauer in der Schwelm Arena. Beide Mannschaften zeigten ein ordentliches Leistungsniveau, wobei besonders die Westfalen-Mannschaft, die mit ehemaligen National- und Bundesligaspielerinnen auflief, durch individuelle Klasse begeisterte. Dabei traf Julia Koopmann, die lange für den BVB Dortmund in der ersten Liga auf Torejagd ging, gleich zehnmal. Auch die Wülfratherinnen wussten durch starke Szenen für Applaus zu sorgen und bestätigten ihre gute Leistung aus dem Liga-Alltag.

Zum Jahresabschluss gab es ein Benefizspiel zwischen den Teams Nordrhein und Westfalen. Foto: TBW

Neben Mannschaftsführerin Kirsten Buiting steuerte auch Paula Stausberg vier Tore bei. „Es hat sehr viel Spaß gemacht“, sagte die erfolgreiche Rückraumakteurin. Auch die weiteren Treffer durch Loreen Jakobeit, Kristin Meyer, Lisa Sippli, Jule Kürten, Melina Otte und Johanna Buschhaus sowie die starken Paraden von Johanna Giebisch im Tor konnten am Ende die 26:33 (12:16) Niederlage nicht verhindern.

„Für mich war es toll, neben dem Sport für einen guten Zweck zu spielen, und dazu habe ich einige alte Weggefährten wiedergetroffen“, sagte TBW-Kreisläuferin Melina Otte, die bereits für den TV Beyeröhde und auch für PSV Recklinghausen in der Dritten Liga auflief. Torsten Düllmann, der zusammen mit der Bethanien-Gruppe die Benefizveranstaltung organisierte, war zufrieden: „Toll, dass so viele Personen geholfen haben. Wir hoffen, dass viele Spenden für das Kinderhospiz Burgholz und die Palliativstation Dortmund zusammengekommen sind.“

Während sich die Wülfratherinnen auf eine erholsame Auszeit freuen, machte der Verein ein weihnachtliches Geschenk. „Wir haben das O.K., um in die 3. Liga aufzusteigen, und werden alles daransetzen, Regionalligameister zu werden“, sagte Co-Trainer Jörg Büngeler: „Die Kaderplanungen starten wir zum Jahresbeginn.“ Mit nur einer Niederlage belegen die Kalkstädterinnen zwei Spieltage vor Ende der Hinrunde den ersten Tabellenplatz, der zum direkten Aufstieg berechtigt. Einzig bei Fortuna Köln holte sich die Mannschaft von Trainer Michael Cisik zwei schwarze Flecke auf die ansonsten weiße Weste. „Diese Niederlage war absolut vermeidbar“, erklärte Cisik und bescheinigte seiner Mannschaft eine starke bisherige Saisonleistung: „Der Tabellenplatz sowie die Präsentation ist in Ordnung. Dennoch haben wir noch viel Luft nach oben.“ Einzig die Abschlussschwäche der TBW-Spielerinnen verhindert bislang eine noch größere Dominanz in der aktuellen Meisterschaftsrunde.