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Reitsport: Rasante Runden im Parcours

Reitsport : Rasante Runden im Parcours

Unter der lauten Anfeuerung der Zuschauer auf der Tribüne drehten die Teilnehmer rasante Runden. Erst auf vier Hufen, dann auf vier Rädern. Die besten zehn Starter des A- und L-Springens für Junioren und Junge Reiter hatten sich für "Jump and Drive" qualifiziert und mussten beweisen, dass sie nicht nur schnell reiten, sondern schnell fahren können.

Eine Düsseldorfer Firma hatte für die Premiere dieser Prüfung geländegängige Buggys zur Verfügung gestellt. Kaum hatten die Reiter den Parcours mit einem PS hinter sich gebracht, tauschten sie Sattel mit Sitzschale und brausten mit deutlich mehr PS über den Turnierplatz. Sportler ohne Führerschein bekamen einen Fahrer gestellt oder konnten einen mitbringen.

"Es war eine große Gaudi für alle Beteiligten. Wir müssen uns zwar immer etwas Neues einfallen lassen, aber diese Prüfung war so ein Erfolg, dass wir sie wiederholen wollen", sagte Turnierleiter Hans-Willi Weber, der mit dem Wettkampf das Turnierprogramm auflockern und Stimmung ins Springstadion bringen wollte.

Dort bekamen die Zuschauer anschließend beim Großen Preis Springsport auf höchstem Niveau zu sehen. Den anspruchsvoll gebauten Kurs beendeten nur drei Paare ohne Fehler, acht qualifizierten sich für die Siegerrunde. Heinz Rövenich aus Euskirchen blieb nicht nur im Stechen fehlerfrei, er war auch der Schnellste und sicherte sich den Sieg.

Doch auch die Starter des Reit- und Fahrvereins Erkrath sammelten Schleifen. Felix Buch konnte sich in der Springpferdeprüfung der Klasse L ganz vorne platzieren. Felix Güldenberg gewann das Finale Reit-TV-Cups, ein M-Springen auf Zwei-Sterne-Niveau. Etwas Pech hatte Antonia Weber. Sie siegte zwar im L-Springen, musste auf ihren Start in der schweren Klasse allerdings verzichten. Ihr Pferd hatte sich am Tag zuvor eine Zerrung des Fesselträgers zugezogen.

(domi)