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Oberliga: Unitas Haan liefert starken Auftritt beim Spitzenreiter

Handball : Unitas Haan liefert starken Auftritt beim Spitzenreiter

Die Haaner Handballer dominieren bis zur 43. Minute die intensive Oberliga-Begegnung, zollen danach aber dem Kräfteverschleiß Tribut.

Borussia Mönchengladbach – DJK Unitas Haan 31:22 (13:13). Auch in Mönchengladbach handelten sich die Unitas-Handballer eine deutliche Niederlage an, dennoch war Ronny Lasch mit der Leistung seiner Mannschaft beim Oberliga-Spitzeneiter hochzufrieden. „Neun Tore Unterschied tun im ersten Augenblick weh, aber die ersten 45 Minuten waren unsere besten im gesamten bisherigen Saisonverlauf“, kommentierte er begeistert den Auftritt seiner Mannschaft, die kurzfristig wegen eines positiven Corona-Tests auf Mittelmann Raphael Korbmacher verzichten musste. Für ihn sprang jedoch bravourös Ole Völker in die Bresche, der nicht nur im Angriff die Fäden zog, sondern auch in der Abwehr im Innenblock seinen Mann stand. „Das kostet viel Kraft“, betont Lasch.

Von Beginn an dominierten die Haaner die Begegnung, hatten bis zur Pause fast immer die Nase vorn, ehe es mit einem 13:13 in die Kabine ging. Doch auch in der zweiten Halbzeit brachten die Gäste die Mönchengladbacher die im Aufstiegskampf unbedingt einen Sieg brauchten, in Bedrängnis. Marcel Billen warf die Unitas letztmalig mit 17:16 (41.) in Front. Dann glich die Borussia durch Niklas Berner zum 17:17 aus und Daniel Panitz warf die Gastgeber erstmalig mit 18:17 (42.) in Führung. Nach dem 19:18 nahm zunächst Borussia-Trainer Ronny Rogawska eine Auszeit, gleich danach Unitas-Coach Ronny Lasch.

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Letztlich neigte sich danach die Waagschale zugunsten der Hausherren. Das lag auch an der offensiven 5:1-Deckung der Haaner, die nun dem hohen Kräfteverschleiß Tribut zollten. Dazu trafen die Mönchengladbacher in dieser Phase dreimal ins leere Tor, da die Unitas mit einem siebten Feldspieler statt Torwart agierte. „Wir haben uns als Mannschaft dazu entschieden, perspektivisch zu agieren und sind deshalb bei der 5:1-Deckung geblieben. Mit einer Umstellung auf die kompakte 6:0-Abwehr hätten wir das Ergebnis sicher freundlicher gestaltet, aber die Mannschaft will sich ja weiter entwickeln“, beschrieb Lasch die Meinungsbildung im Team. Und zollte letztlich auch dem Spitzenreiter Respekt: „Da zeigt sich die ganze Klasse der Mönchengladbacher, die bis zur 60. Minute das Ding durchziehen.“ Letztlich sorgten die Gastgeber mit einem 13:4-Lauf doch noch für klare Verhältnisse – und wahrten damit ihre Aufstiegschancen gegenüber dem Bergischen HC II, der mit drei Nachholspielen noch alle Trümpfe in der Hand hat.

Unitas: Seher, Goeken – Rahlmeyer, Hain (1), Riemann (4), Billen (4/2), Mohrmann (1), Mohaupt, Schlierkamp (2), Thomé, d‘Avoine (3), Hedram (1), O. Völker (6), Schusdzarra.