Fußball: MSV Hilden setzt Zeichen gegen Rassismus

Fußball: MSV Hilden setzt Zeichen gegen Rassismus

„NO racism in ME“ lautet das Motto der Kreisliga-Kicker.

(asch) Der MSV Hilden hat bei der Heimpremiere der Kreisliga-B-Saison gegen den Garather SV ein starkes Zeichen gesetzt. Spielerisch, weil das Team 9:0 gewann. Aber vor allem stach das Thema der Saisonpremiere hervor: NO racism in ME. 

 „Mit unserer Saisoneröffnung wollen wir zeigen, dass jegliche Form von Rassismus und Diskriminierung bei uns keinen Platz hat. Sport verbindet. Bei uns spielen verschiedenste Nationalitäten zusammen“ sagt Tainer Said Azmaa. Der Slogan steht auch auf den neuen Trikots, mit denen der MSV in die Saison geht. Gemeinsam mit Simon Tsotsalas von Kreissportbund Mettmann hat Azmaa den Saisonauftakt samt Familienfest organisiert. 

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Das Spielmobil Hilden war dabei, dank der Unterstützung vieler Helfer wurde gegrillt und die Kinder konnten das DFB-Fußballabzeichen ablegen. Über 200 Menschen sind der Einladung gefolgt, mit dabei auch einige Familien aus den Flüchtlingsunterkünften in Hilden. „Integration durch Sport. Das ist nicht nur eine leere Worthülse. Im Sport geht es um Begegnung, auf und neben dem Platz. Daher war von Beginn an klar, dass auch die Familien in den Flüchtlingsunterkünften zum Familienfest eingeladen werden“ erzählt Tsotsalas vom Kreissportbund. Unterstützung leistete auch Michaela Neisser, die Integrationsbeauftragte Hildens.

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