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Minisportabzeichen des Kreises Mettmann in den Kitas

Bewegung trotz Pandemie : 1400 Kinder machen das Minisportabzeichen

Normalerweise gibt es ein großes Sportfest mit mehr als 100 Kita-Kindern pro Stadt, die das Minisportabzeichen im Kreis Mettmann ablegen. Aufgrund der Corona-Pandemie musste eine andere Lösung gefunden werden: vor Ort in den Kitas.

Ganz weit springen, ganz schnell laufen, ganz weit werfen und ganz toll bewegen: Normalerweise werden die Bewegungsaufgaben des Minisportabzeichens vom Kreissportbund Mettmann (KSB) und der Initiative Lott-Jonn des Kreisgesundheitsamtes auf den Sportplätzen im Kreis als großes Sportfest mit über 100 Kita-Kindern pro Stadt durchgeführt. „Durch die Corona-Pandemie mussten alle Veranstaltungen abgesagt werden. Aber ganz ausfallen sollte das Minisportabzeichen in diesem Jahr natürlich nicht. Also haben wir uns eine Corona-konforme Alternative überlegt“ berichtet Simon Tsotsalas vom KSB.

Die Alternative heißt: Minisportabzeichen vor Ort in der Kita. Gemeinsam mit Ingrid Rössler vom Kreisgesundheitsamt wurden die Bewegungsaufgaben kurzerhand auf die Gegebenheiten vor Ort angepasst. Ein zweimonatiger Aktionszeitraum wurde festgelegt und den Kitas ein Informationspaket mit Umsetzungsideen, Urkunden zum Ausdrucken und (Papp-) Medaillen zum Selberbasteln zur Verfügung gestellt. „Die Resonanz auf unsere Idee war von der ersten Sekunde an sehr groß. Im Aktionszeitraum nahmen insgesamt rund 1400 Kinder aus 33 Kitas aus dem gesamten Kreisgebiet teil“ zieht Rössler eine mehr als positive Bilanz.

Als kleines Dankeschön wurden unter allen teilnehmenden Kitas zwei Qualifizierungsgutscheine des KSB im Wert von 50 Euro verlost. Die Kita Springmäuse aus Ratingen und die evangelische Kita Rappelkiste aus Velbert wurden da gezogen.

Die Organisatoren sind von der zusätzlichen Bewegung und dem Engagement der Kitas im Rahmen des „Minisportabzeichens vor Ort“ begeistert. Dennoch richten sie den Blick schon ins neue Jahr und wünschen sich, „dass sich die Kita-Kinder 2021 wieder gemeinsam auf den Sportplätzen im Kreis ganz toll bewegen können“.

(RP)