Handball Mettmannerinnen treten ab sofort ohne Linda Kühl an

Mettmann · Die Torfrau bekommt einen Job in Flensburg. Alle anderen kämpfen in Duisburg um den nächsten Sieg.

TV Walsum-Aldenrade - Mettmann-Sport (Frauen). Der Sieg über den HSV Gräfrath scheint bei den MESport-Handballerinnen die angespannte Gemütslage weggewischt zu haben. Nach so einem Erfolg lässt sich die Vorbereitung auf die heute (19 Uhr, Beckersloh) in Duisburg steigende Partie auch locker gestalten. Wohlwissend, dass die Mannschaft des Oberliga-Vierten ein ganz anderes Kaliber als Gräfrath ist, lässt sich Sabrina Berten nicht aus der Ruhe bringen. "Ich weiß auch nicht, woran es liegt, aber wir haben in Walsum immer gut ausgesehen. Mal schauen wie es dieses Mal aussieht", gibt sich die Mettmanner Trainerin selbstsicher.

Allerdings hat auch Berten registriert, dass die Gastgeberinnen im Moment gut drauf sind. Das stellten die Duisburgerinnen gerade am vergangenen Wochenende mit dem 41:25-Sieg über den TV Rheydt eindrucksvoll unter Beweis.

Bei Mettmann-Sport scheint sich die personelle Lage allmählich zu verbessern. So hofft Berten, dass Melanie Habekost, die diese Woche schon wieder mittrainieren konnte, zumindest für Kurzeinsätze zur Verfügung steht. "Sonst sind Stand jetzt alle mal wieder da", schaut die Trainerin vorsichtig optimistisch auf die Begegnung in Duisburg.

Auf Torhüterin Linda Kühl müssen die Mettmannerinnen in Zukunft allerdings ganz verzichten. Die Lehrerin hat ihre Traumanstellung in ihrer Heimat Flensburg bekommen und sich nach dem Sieg gegen Solingen von der Mannschaft verabschiedet.

Sabrina Berten glaubt, dass ihre Mannschaft an einem guten Tag in Walsum etwas Zählbares mitnehmen kann. Auch wenn die Begegnung an diesem Samstag im Gegensatz zur Aufgabe nächste Woche gegen Rheydt mehr Kür ist als Pflicht. Aber auch die kann den ME-Sport-Handballerinnen wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt bringen.

(erd)