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Mettmann-Sport zieht zufrieden Bilanz

Tischtennis : Mettmann-Sport zieht zufrieden Bilanz

Die Mettmanner Mannschaft um Spitzenspieler Andrej Grachev setzt sich das Saisonziel Klassenerhalt, schließt die NRW-Liga aber am Ende sogar auf dem hervorragenden vierten Platz ab.

Mit dem Ziel Klassenerhalt ging das in der NRW-Liga spielende Tischtennis-Team von Mettmann-Sport in die vorzeitig beendete Saison 2019/2020. Vier Spieltage vor dem Abschluss stoppte die Corona-Pandemie den Sportbetrieb in NRW und die Mannschaft von ME-Sport landete auf dem vierten Tabellenplatz. Über das gute Abschneiden waren die Verantwortlichen mehr als zufrieden. „Ich gebe zu bedenken, dass die Gruppen der NRW-Liga kontinuierlich vermindert und daher die Zahl der Absteiger erhöht werden. Zugleich steigt das Leistungsniveau aufgrund weniger Mannschaften in dieser Liga immer mehr an. Da geht der vierte Platz mehr als in Ordnung“, freut sich Team-Sprecher Miki Milicevic riesig über eine gelungene Spielzeit.

„Möglich wurde diese tolle Platzierung durch einen hervorragenden Teamgeist und eine starke Motivation unserer Spieler“ fügte Abteilungsleiter Thomas Nolte hinzu, der auch zweiter Vorsitzender des über 4.500 Mitgliede zählenden Gesamtvereins Mettmann-Sport ist. „Unser Vorstand der Tischtennis-Abteilung ist stolz auf dieses NRW-Liga-Team.“

Der Abteilungschef fasst die Spielzeit kurz zusammen. Von Saisonbeginn an kämpften die Spieler um Top-Akteur und ME-Sport-Aushängeschild Andrei Grachev mit großem Einsatzwillen und dem notwendigen Glück um die Tabellenspitze mit, konnten aber die Favoriten SC Waldniel und PSV Borussia Düsseldorf II letztlich nicht ernsthaft gefährden. Zu den einzelnen Spielern der Mannschaft äußerte sich Thomas Nolte wie folgt: Andrei Grachev sei der erfolgreichste Spitzenspieler der NRW-Liga gewesen, während Mettmannes neue Nummer zwei, Stefan König, mit einer ausgeglichen Bilanz aufwartete. König spielte in den vergangenen Jahren zumeist im mittleren Paarkreuz und rückte später erst zum Spitzenduo auf. Der im mittleren Drittel zuverlässige Maik Wojke war erneut ein fleißiger Punktesammler. Ebenfalls mit guten Vorstellungen warteten die beiden Neuzugänge Joh-Ich Lee sowie Edgar Höhn auf, während Miki Milicevic und Yannic Wever im unteren Paarkreuz als Punktesammler eine sichere Bank waren. „Für uns war es eine der besten Spielzeiten seit Jahren“, unterstreicht der rundum zufriedene Abteilungsleiter Nolte.

Eines der Erfolgsgeheimnisse waren im abgelaufenen Spieljahr die drei Doppelformationen, hebt Miki Milicevic hervor: „Da hatten wir nach den Eingangsdoppeln oft schon ein beruhigendes Punktepolster.“ Zudem unterstrich er die Bedeutung von Spitzenspieler Andrei Grachev für das Team: „Wir können uns glücklich schätzen einen solch überragenden Spieler, der auch von anderen Klubs heiß umworben wird, in unseren Reihen zu haben. Er ist nicht nur ein toller Tischtennisspieler, sondern auch ein prima Kamerad.“

Der Mettmanner Team-Sprecher verweist darauf, dass die Mannschaft für die kommende Spielzeit wohl zusammenbleiben wird und meldet zudem einen Neuzugang. „Von unserem Liga-Rivalen Borussia Brand kommt mit Ilja Blonstein ein starker Spieler zu uns, den wir selbstverständlich gut kennen. Er ist von Aachen nach Wuppertal gezogen und könnte im mittleren Drittel eine gute Verstärkung sein.“ Miki Milicevic kündigt an, dass er sich aus familiären Gründen (vor kurzem das zweite Mal Vater geworden) etwas zurückziehen möchte, aber bei Bedarf für Einsätze weiterhin zur Verfügung steht. Auch für die kommende Saison setzt der Team-Sprecher zunächst auf das Ziel Klassenerhalt. „Wenn es mehr werden sollte, freuen wir uns darüber“, sagt der 38-Jährige.