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Mettmann-Sport unterliegt der HSG Radevormwald/Herbeck

Handball : Zu Hause läuft es nicht für ME-Sport

Nach der nächsten Niederlage in eigener Halle kommen die Mettmannerinnen der Abstiegszone näher.

Die Handballerinnen von Mettmann-Sport müssen jahresübergreifend die vierte Heimniederlage in Serie hinnehmen. Gegen die HSG Radevormwald/Herbeck kamen die Gastgeberinnen vor eigenem Publikum nicht über ein 22:25 (10:13) hinaus. Dabei verschlief die Mannschaft von Trainer Marcus Laschet die Anfangsphase komplett. In der achten Minute nahm Laschet bereits seine erste Auszeit – da lag sein Team schon mit 0:5 zurück. „Das war ein ganz schwacher Start“, sagte Laschet, der von der offensiven Abwehr abrückte und von nun an mit einer defensiven 6:0-Formation verteidigen ließ. Doch nur drei Minuten später (2:7) hatte Laschet erneut Gesprächsbedarf. Besonders Chiara Platte im rechten Rückraum der Gäste traf nach Belieben. „Wir hatten keinen Zugriff auf den Rader Angriff“, sagte Laschet, dessen Mannschaft von nun an aber besser in die Partie kam und zur Pause wieder in Schlagdistanz war.

Nach dem Seitenwechsel agierten beide Teams auf Augenhöhe. Die erst im zweiten Durchgang eingewechselte Jana Bärz erzielte mit dem 19:19 (49.) den ersten Ausgleich für ME-Sport. „Ich hatte gehofft, dass wir die Partie nun drehen und für uns entscheiden“, erklärte Laschet, musste dann aber mit ansehen, wie Radevormwald in der Schlussphase erneut Tor um Tor davonzog. „In der entscheidenden Phase fehlte uns abermals die Cleverness und über die gesamte Partie haben wir leider zu viele Fahrkarten geschossen“, trauerte der Trainer den vergebenen Chancen nach, zeigte sich dennoch zufrieden: „Man sieht eine gute Entwickelung.“ Das Polster zur Abstiegszone schrumpfte allerdings auf drei Punkte.

ME-Sport: Mörchen – Schulze, Bärz (1), Buchholz (1), Wiedemann (1), Hermann, Perchthaler (2), Trunk (9/6), Maurer (5), Jeroschewski (1), Heffels (2), Tiedermann, Lemberg, Wittig.