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Mettmann-Sport und Unitas Haan arrangieren sich mit der Zwangspause

Handball : Mettmann-Sport und Unitas Haan arrangieren sich mit der Zwangspause

Für die beiden Lokalrivalen fallen in der Oberliga zunächst einmal drei Meisterschaftsspiele aus. Regulär geht es Ende November weiter.

Für die Haaner stand an diesem Samstag in der Oberliga eigentlich das Nachholspiel gegen die HSG Aldenrade/Hiesfeld an, doch das ist aktuell auf einen unbekannten Termin verschoben. Der Handballverband Niederrhein entschied vor einer Woche, den Spielbetrieb in seinen Ligen bis mindestens zum 15. November zu unterbrechen. Grund sind die in der Corona-Pandemie steigenden Infektionszahlen. Für die ME-Sport-Handballer fällt damit auch die für den 8. November angesetzte Partie beim VfB Homberg vorerst flach, außerdem das stets brisante Derby gegen den TV Angermund (14. November). Die nächste reguläre Begegnung steht dann erst am Freitag, 27. November auf dem Spielplan. Um 20 Uhr sollen die Mettmanner ihre Visitenkarte bei der Reserve des Bergischen HC abgeben.

Eine Zwangspause, die für Andre Loschinski zwei Seiten hat. „Ich sehe es mit einem lachenden und weinenden Auge“, sagt der Trainer von ME-Sport und erläutert: „Aktuell müssen einige krankheits- oder verletzungsbedingt pausieren. Die könnten zwar mitwirken, wenn sie auf die Zähne beißen, doch eine Pause ist nicht verkehrt, damit es nicht schlimmer wird.“ Doch Loschinski betont zugleich: „Wir sind gerade so schön in Schwung gekommenund hätten deshalb gerne weitergespielt. Mal sehen, ob es am 27. wirklich weiter geht.“

Dem Oberliga-Rivalen DJK Unitas Haan kommt die Pause durchaus gelegen. „Unser Plan war ja, in den Herbstferien taktisch und technisch nachzulegen“, stellt Moritz Blau fest. Der bisherige Co-Trainer berichtet: „Wir trainieren aktuell zwei- bis dreimal die Woche und bereiten uns so vor, dass die Saison weitergeht – sonst sind wir nachher die Dummen.“ Zusätzlich zu den Übungseinheiten in der Halle geht es ins Fitnessstudio. Daran hat auch der Wechsel auf der Trainerbank nichts geändert: Chefcoach ist jetzt Ronny Lasch, während Christian Peters nun als Co-Trainer agiert und Moritz Blau sich auf seine Rolle als Spieler konzentriert.

Am 5. November wollten die Haaner in eigener Halle das Nachholspiel gegen den VfB Homberg absolvieren, drei Tage später war die Partie gegen den LTV Wuppertal angesetzt. Und dann sollte am 14. November noch die Begegnung bei der DJK Adler Königshof folgen. Stand jetzt geht es jedoch erst am 26. November mit dem Derby gegen den TSV Aufderhöhe weiter  – ein Duell mit viel Brisanz für das Oberliga-Schlusslicht.