Mettmann-Sport freut sich über den Verbandsliga-Erhalt

Handball : Viel Ballast fällt von den Schultern

ME-Sport-Frauen gehen nach dem Verbandsliga-Erhalt entspannt ins Saisonfinale.

Der Klassenerhalt ist unter Dach und Fach. Die Verantwortlichen der Frauenmannschaft von Mettmann-Sport planen bereits für die kommende Saison in der Handball-Verbandsliga. Das ist auch im Training zu merken. „Die Anspannung ist merklich gewichen“, beschreibt Trainer Marcus Laschet die gute Stimmung im Team. Bevor sich seine Mannschaft aber in die Sommerpause verabschiedet und auf Mannschaftstour nach Mallorca geht, gilt es noch zwei Meisterschaftsspiele zu absolvieren.

Am Samstag um 17 Uhr geben die Mettmannerinnen ihre Visitenkarte beim TV Ratingen ab. Die Gastgeberinnen sind in der Halle am Europaring klarer Favorit, waren lange Zeit selbst Meisterschaftsanwärter und belegen aktuell den zweiten Tabellenplatz, den sie mit einem Sieg festigen. Im Hinspiel, bei dem Laschet krankheitsbedingt fehlte und von Jürgen Tiedermann an der Seitenlinie vertreten wurde, unterlagen die Mettmannerinnen klar mit 19:26. Auch in der bevorstehenden Partie hängen die Trauben für die Gäste hoch. Nur gegen die HSG W.MTV Solingen hatte der TV Ratingen in der Rückrunde vor eigenen Zuschauern das Nachsehen.

Für die ME-Sport-Handballerinnen ist es die letzte Möglichkeit, die magere Auswärtsbilanz aufzupolieren: Nur zwei Saisonsiege gelangen in der Fremde. Mit 14 Spielerinnen fahren die Gäste in die Nachbarstadt. Chiara Perchthaler (Beruf) und Laura Emhofer (Urlaub) fehlen. Zudem kann Svenja Trunk aufgrund einer Fußverletzung nicht ins Geschehen eingreifen. „Wir werden einiges ausprobieren und hoffentlich viel Spaß an den letzten beiden Partien haben“, verspricht Laschet. Es könnte sein, dass der Trainer mehr Einsatzzeiten jenen Spielerinnen gibt, die zuletzt weniger berücksichtigt wurden.

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