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Mettmann-Sport freut sich auf die Heimpremiere

Handball : Mettmann-Sport freut sich auf die Heimpremiere

Ob für die Partie am Samstag in der Herrenhaus-Halle Zuschauer zugelassen sind, gibt der Verein kurzfristig auf seiner Homepage bekannt.

Mettmann-Sport – DJK Adler Königshof. Die vermeidbare Niederlage beim verspäteten Saisonauftakt beim LTV Wuppertal hat bei den Mettmanner Handballern Spuren hinterlassen. „Natürlich waren wir nach der Partie gefrustet“, gibt der ehrgeizige ME-Sport-Trainer Jürgen Tiedermann zu und erklärt: „Wir haben eine gute Leistung geboten und sind durch zu viele Zeitstrafen von unserer Linie abgekommen.“ Ein Beinbruch ist die Niederlage beim Titelfavoriten aber nicht. Auch Rück­raumspieler Lucas Klein ordnet das Ergebnis realistisch ein: „Es waren sehr viele gute Ansätze dabei. Auf die müssen wir aufbauen und in den nächsten Spielen doppelt punkten.“

Viele Negativnachrichten mussten die Mettmanner Verantwortlichen in den vergangenen Wochen und Monaten verdauen. Dass die Sporthalle Herrenhaus am Dienstag nicht zum gewohnten Mannschaftstraining zur Verfügung stand, nahm Tiedermann dagegen fast schon mit Humor. „Es gibt ja auch sehr gute Nachrichten“, sagt er. Denn die Stadt Mettmann hat grünes Licht gegeben. Neben einer Testphase der Haftmittelnutzung beim Training kann die Partie gegen Königshof am Samstag um 17.30 Uhr im heimischen Herrenhaus ausgetragen werden. „Das Hygienekonzept wurde genehmigt. Die Partie am Samstag soll als Testlauf für die aktuelle Saison gesehen werden“, freut sich Tiedermann, endlich wieder in der gewohnten Umgebung auf Punktejagd zu gehen. Inwiefern Zuschauer zugelassen werden, wollen die Verantwortlichen kurzfristig auf der Vereinshomepage bekannt geben.

Mit zwei Siegen sind die Gäste aus Krefeld gut in die Saison gestartet. Besonders der Kantersieg in der Vorwoche gegen die SG Langenfeld II war ein Ausrufezeichen. Vor allem die Achse mit Tim Legemann und Felix Koch gilt es für die Mettmanner in den Griff zu bekommen. Dabei wird auf den Innenblock der Abwehr der Gastgeber sehr viel Arbeit zukommen. Adler-Trainer Marius Timofte, der als Aktiver selber sehr stark mit dem Kreis spielte, hat mit Sebastian Bartmann einen sehr torgefährlichen und erfahrenen Spieler auf dieser Position. „Uns ist bewusst, dass es eine sehr schwere Aufgabe wird, aber wir wollen die ersten Punkte“, gibt Tiedermann die Marschroute vor. Hinter dem Einsatz von Neuzugang Sven Meißel, der im rechten Rückraum für Entlastung sorgen soll, steht weiterhin ein Fragezeichen.