Handball: Mettmann glaubt an einen Erfolg

Handball : Mettmann glaubt an einen Erfolg

Jetzt beginnt auch für die Mettmanner Oberliga-Handballerinnen die Saison.

Mettmann-Sport - VfL Rheinhausen (Frauen). (özi) Mit einwöchiger Verspätung starten heute (15.30 Uhr) auch die Handballerinnen von MESport in die Oberligasaison. Das erste Meisterschaftsspiel fiel durch den Rückzug der HSG Radevormwald/Herbeck, die damit als erste Absteiger feststeht, aus. Die Mannschaft von Steffi Veermann nutze den spielfreien Tag als Teammaßnahme unter der Leitung von Bernd Ebeling, der schon die Herrenmannschaft auf die neue Spielzeit mit seinem speziellen Mentaltraining vorbereitete.

"Das war zwar sehr gut, weil die Mädels auch den ganzen Tag als Mannschaft etwas unternommen haben, aber um sportlich in Rhythmus zu kommen, wäre mir ein Spiel natürlich lieber gewesen", bedauerte Veermann dennoch den Spielausfall. So weiß sie vor der Partie gegen den Aufsteiger VfL Rheinhausen immer noch nicht, wo ihre Mannschaft nach der sehr guten Vorbereitung steht. Doch das war am Montag eh Makulatur. Denn ausgerechnet vor dem ersten Punktspiel verletzte sich mit Kim Spiecker die Top-Leistungsträgerin. Im schlimmsten Fall ist sie wieder langfristig zum Zuschauen verurteilt. "Jetzt müssen wir Kims Rolle und Aufgaben auf mehrere Schultern verteilen", redet Veermann ihrer Truppe aber Mut zu.

Der VfL scheint auf den ersten Blick auch ohne Spiecker eine machbare Aufgabe darzustellen. Im ersten Spiel gegen die GSG Duisburg kassierte Rheinhausen eine 15:26-Niederlage, bekleckerte sich dabei nicht unbedingt mit Ruhm. Veermann, die den Gegner beobachtet hat, glaubt an einen Erfolg. Warnt ihr Team aber, Rheinhausen zu unterschätzen. Konzentriert und mit viel Einsatzfreude wollen die Mettmannerinnen die Punkte in der heimischen Halle behalten, damit endlich mal wieder ein Saisonstart als gelungen gewertet wird.

(erd)
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