Lokalsport: ME-Sport zeigt starke Teamleistung

Lokalsport : ME-Sport zeigt starke Teamleistung

Die Oberliga-Handballerinnen holten mit dem 34:28-Erfolg in Duisburg zwei wichtige Punkte für mehr Sicherheit.

Mit dem verdienten 32:25 (13:10)-Sieg beim Vorletzten ETuS Wedau verzeichneten die Oberliga-Handballerinnen von ME-Sport einen versöhnlichen Jahresabschluss. Der Erfolg tat aber nicht nur der Mettmanner Seele gut, denn auch für die Tabelle sind die beiden Punkte sehr nützlich - weil die Gäste jetzt mit 11:17 Zählern auf dem elften Platz stehen und den Abstand nach unten ausbauen konnten.

Wir tanken uns durch: Sabrina Berten (rechts) und Mettmanns Handballerinnen ließen sich die Butter selten vom Brot nehmen. Mit 11:17 Punkten liegt die Mannschaft jetzt sieben Punkte vor den beiden Abstiegsplätzen und kann deshalb ziemlich gelassen in das kommende Jahr blicken. Foto: Janicki, Dietrich (jd-)

ME-Sport hatte es mit einem motivierten und engagiert auftretenden Duisburger Team zu tun. Was er nicht mit spielerischen Mitteln hinbekam, versuchte der ETuS in vielen Situationen mit Härte auszugleichen. Zwei Rote Karten und sieben Zeitstrafen belegen, dass der Vorletzte heftig zupackte. Damit schien die Mannschaft um die Mettmanner Spielertrainerin Sabrina Berten zuerst Probleme zu haben und durch einfache Fehler brachten sie sich unnötig in Bedrängnis.

Obwohl ME-Sport immer in Führung lag, konnte es den Kontrahenten nicht abschütteln - 11:10 (25.). Nach dem Wieder-Anpfiff legte Mettmann seine kleinen Fehler ab, sodass die Führung bald deutlicher aussah und beim 18:12 (42.) zum ersten Mal ein ansehnliches Polster erreichte. Im Gegensatz zu den vergangenen Wochen behielt die Mannschaft nun auch die Ruhe.

"Es gab ja auch keinen Grund, nervös zu werden", sagte Berten. Sie lobte ihr Team zudem dafür, wie es die offene Deckung des ETuS wegstecken konnte. Melanie Habekost und Denise Langer-Fechner nutzten die Lücken zu einfachen Treffern.

Spätestens beim 27:20 (51.) war die Angelegenheit gelaufen und Mettmann konnte den Rest der Partie locker herunterspulen. Berten, die sich mit eigenen Einsatzzeiten relativ stark zurückhielt, war die Freude anzumerken. "Es konnte sich jede Spielerin in die Torschützenliste eintragen. Es war wirklich eine geschlossene Mannschaftsleistung." Nur Torhüterin Mona Dorn sah sich das Spiel ausschließlich von der Bank aus an. Grund: Der Neuzugang von Westfalia Kinderhaus sollte sich noch schonen.

Nach der kurzen Pause über Weihnachten und Neujahr geht es am 10. Januar zum Zwölften HSV Gräfrath II. Dort trifft ME-Sport auf den früheren Mettmanner Coach Ernie Meyer.

ME-Sport: Kühl, Kapune, Dorn - Langer-Fechner (5), Beckmann (4), Heidkamp (2), Habekost (5), Thanscheidt (6/4), Bork (3), Berten (1), Wiedemann (2/2), Bohe( 1), Fehlauer (2), Ellinghaus(1).

(erd)
Mehr von RP ONLINE