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Mettmann: ME-Sport vor einer hohen Hürde

Mettmann : ME-Sport vor einer hohen Hürde

In der Hinrunde hatten die Mettmanner gegen den Ohligser TV keine Chance. In eigener Halle wollen sie aber den Spieß umdrehen, um so wichtigen Boden im Abstiegskampf der Handball-Verbandsliga gutzumachen.

Mettmann-Sport - Ohligser TV. Auf dem Weg zum Klassenerhalt gilt es für die Mettmanner Verbandsliga-Handballer vor allem darum, die Duelle gegen direkte Konkurrenten und Mannschaften aus dem Mittelfeld in eigener Halle erfolgreich zu gestalten.

So sieht es zumindest Thomas Molsner, der allerdings der Aufgabe gegen den Ohligser TV mit gemischten Gefühlen entgegensieht. "Im Hinspiel hat uns Ohligs eindeutig beherrscht und wir hatten im Grunde genommen keine Chance. Ohligs hat sich seitdem nach meiner Meinung sogar noch verbessert", stellt er fest. Und glaubt: "Da die Mannschaft am Ende der Saison auseinanderzufallen droht, weil viele Spieler den OTV verlassen, wollen sich diese Akteure wohl noch einmal von ihrer besten Seite zeigen. Das wird für uns ganz schwer."

Ein Wiedersehen gibt es mit einigen Ex-Mettmannern wie den Brüdern Tim und Jan Schirweit sowie Christian Klein und Stefan Verhoelen, die beide wie ihr Trainer Andreas Brüser zur neuen Saison beim Lokalrivalen TB Wülfrath unterschrieben haben.

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Zudem stehen im Ohligser Kader mit den Brüdern Martin und Stefan Paukert weitere Akteure, die schon für Mettmann-Sport aufgelaufen sind. "Im Hinspiel hatten wir große Probleme in der Deckung mit den Stemmwürfen von Martin Paukert, zudem sind wir zu oft kläglich an dem Ohligser Keeper Ruben Heinrichsdorff gescheitert", analysiert Humpert.

Die Marschroute ist für den ME-Sport-Coach daher klar: "Um am Samstag bestehen zu können, müssen wir besser abschließen und in der Deckung zulegen. Mit über 30 Gegentoren werden wir keine Chance haben." Im Mettmanner Lager scheint soweit alles klar. Zwar gab es diese Woche beim Training zwei Absagen, Thomas Molsner rechnet am Samstagabend aber mit einem vollen Kader. Im Grunde also gute Voraussetzungen also, um gegen die Ohligser vielleicht doch eine Überraschung zu landen.