Handball: ME-Sport setzt sich nach der Pause in Lobberich ab

Handball : ME-Sport setzt sich nach der Pause in Lobberich ab

Der Handball-Oberligist vergibt zunächst einen Fünf-Tore-Vorsprung, siegt dann aber noch 33:29.

ME-Sport steckt den personellen Ausfall von Torjäger Tim Wittenberg gut weg und entscheidet das schwere Auswärtsspiel beim TV Lobberich für sich 33:29 (17:15). Damit ist das Team von Trainer Jürgen Tiedermann nach der beeindruckenden Siegesserie und dem unnötigen Patzer bei Borussia Mönchengladbach wieder in der Spur und verteidigt den zweiten Tabellenplatz.

In einer insgesamt von beiden Mannschaften sehr fair geführten Partie war es der Mettmanner Kreisläufer Stephan Verholen, der seine Farben nach einer ausgeglichenen Anfangsphase in der siebten Spielminute das erste Mal in Führung (5:6) brachte. Die anschließende Auszeit der Hausherren verpuffte: Direkt im Anschluss erhöhe Karsten Mühlenhaupt mit seinem zweiten von insgesamt fünf Treffern auf 7:5 aus Mettmanner Sicht.

Die Gäste dominierten den ersten Durchgang anschließend gänzlich, setzten sich abermals durch Verholen kurz vor dem Seitenwechsel auch erstmals auf fünf Tore ab. Unkonzentriertheit und die kämpferische Gegenwehr des TV Lobberich, sorgten aber dafür, dass die Gäste ihre Führung nicht schon deutlicher gestalteten. „Es war genau die richtige und erwartete Antwort meiner Mannschaft auf die Niederlage in der Vorwoche“, sagte Tiedermann zufrieden über die ersten 30 Minuten.

Der Aufsteiger kam jedoch besser aus der Kabine und Spielertrainer Christopher Liedke schien in der Halbzeitansprache die richtigen Worte gefunden zu haben. Drei Treffer des starken Felix Himmel, dessen Abschlüsse insgesamt elf Mal den Weg ins Mettmann-Sport-Gehäuse fanden, ließen die Hausherren beim 19:19 (35.) ausgleichen.

Es war der junge Spielmacher Paul Dàvoin, der mit seinen Aktionen und seiner Übersicht die Gäste aus dem kleinen Zwischentief holte. Zwei eigene Tore und die durch ihn glänzend in Szene gesetzten Treffer seiner Mitspieler ließ den Favoriten auf 20:24 (42.) davon ziehen. „Das war spielentscheidend. Die letzte Viertelstunde haben wir die Partie clever herunter gespielt und den Sieg nach Hause gebracht“, sagte Tiedermann, der neben Wittenberg auch auf Hubicki, Sippli, Maesch und Hebel verzichten musste, über einen ziemlich abgeklärten Auftritt seiner Mannschaft.

ME-Sport: Hubicki, Hüttel - Loschinski (5), Verholen (5), Mühlenhaupt (5), Mandlik (6), Falkenberg (4), Seltmann, Hebel, Dàvoine (5/1), Kruse, Klein (3), Fuhrmann

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