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ME-Sport-Handballerinnen müssen auf Fan-Unterstützung verzichten

Handball : ME-Sport-Frauen vor „Geisterspiel“

Die Handballerinnen treten wegen der Corona-Pandemie in der Verbandsliga-Begegnung beim Wermelskirchener TV vor leeren Zuschauerrängen an.

Wermelskirchener TV – Mettmann-Sport (Frauen). Der Saisonauftakt der ME-Sport-Handballerinnen ist geglückt. Sowohl das sportliche Ergebnis als auch die Umsetzung der Hygienemaßnahmen passten. Wenn das Team von Kim Spiecker am Samstag (19 Uhr) in der Sporthalle Am Schwanen antritt, sind die Corona-Folgen deutlicher zu spüren, denn beim WTV sind keine Zuschauer zugelassen. „Das ist natürlich eine besondere und auch ungewohnte Situation, aber ich denke, dass wir uns da alle etwas anpassen und daran gewöhnen müssen“, meint Spiecker. Auch ohne die Unterstützung der eigenen Anhänger rechnet sich die Spielertrainerin etwas Zählbares aus: „Es wird eine Partie, die über die Einstellung gewonnen wird. Wir wollen die guten Ansätze aus der Vorwoche mitnehmen und daran anknüpfen.“

Dabei wird das Team der Gäste leicht verändert aussehen. Rückraum­akteurin Aileen Fehlauer, die sich am Meniskus verletzte, wurde unter der Woche erfolgreich operiert, fällt aber noch einige Zeit aus. Andere Spielerinnen sind im Urlaub und fehlten deswegen auch im Training. „Natürlich sind die personellen Vorraussetzungen nicht optimal. Die anderen Mädels haben aber konzentriert trainiert. Wir sind insgesamt gut vorbereitet und wollen die nächsten beiden Punkte einfahren“, zeigt sich Spiecker, auf die es auch als Aktive wieder ankommt, zuversichtlich.

Die von Marc Egger trainierten Gastgeberinnen haben sich für die Saison viel vorgenommen, trotz der 21:24-Niederlage zum Auftakt beim WMTV Solingen. Dabei schien Wermelskirchen den Gegner im ersten Durchgang im Griff zu haben.