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Handball: ME-Sport empfängt den Spitzenreiter

Handball : ME-Sport empfängt den Spitzenreiter

Ob die Mettmanner mithalten können, hängt auch von der personellen Lage des Oberligisten ab.

Mettmann-Sport - DJK Adler Königshof. Aufgrund der personellen Situation ist momentan jede Mannschaft für den Oberliga-Aufsteiger Mettmann-Sport eine große Herausforderung. Deshalb ist Tabellenführer Königshof heute (18.30 Uhr, Herrenhaus) für den Aufsteiger eine Herkulesaufgabe. Die Mannschaft von Trainer Dirk Wolf hat sich in den vergangenen Jahren sehr gut entwickelt und als junge und leistungswillige Truppe durch gezielte Verstärkungen zu einem der Top-Favoriten der Liga gemausert.

"Sie spielen aus einer offensiven Abwehr heraus mit viel Tempo und Leidenschaft nach vorne", bescheinigt ME-Sport-Trainer Jürgen Tiedermann den Gastgebern eine gelungene Mischung ihres Kaders. Dabei haben die Krefelder mit Luca Lewandowski, Tom Wolf, Etienne Mensger und Torhüter Paul Keutmann einige ehemalige Talente in ihren Reihen, die auch schon in der hiesigen Region das Trikot überstreiften, denn die SG Ratingen gehörte zu den Ausbildungsstationen fast aller Akteure. Zudem holte sich Wolf mit Torhüter Stefan Graedtke einen sehr erfahrenen Mann ins Team, der den Jugendlichen Halt geben soll. "Wir sollten gewarnt sein", gibt Tiedermann den Mahner, um aber auch schnell klarzustellen: "Wir müssen uns auch vor der Königshofer Mannschaft nicht verstecken und wollen die Punkte im Herrenhaus behalten."

Dafür müssen sich die Mettmanner allerdings im Rückzugsverhalten extrem verbessern. Denn gegen die gut ausgebildeten Adler muss die Abwehr sehr beweglich sein. "Im Angriff dürfen wir nicht statisch agieren und versuchen, spielerisch zum Erfolg zu kommen", sagt Jürgen Tiedermann eine intensive Begegnung voraus.

Zu der eigenen personellen Situation wollte der Mettmanner Übungsleiter übrigens nicht viel sagen. "Wir halten es wie in den letzten Wochen. Schauen vor dem Spiel, bei wem was geht und machen das Beste daraus", erklärt Tiedermann und will nicht wöchentlich alle Namen durchgehen. Vielmehr wirbt er für die Vorstellung seines Teams, um die Handballfreunde vom Blotschenmarkt ins Herrenhaus zu lotsen. Denn bei einem Zusammentreffen zweier leidenschaftlich kämpfender Mannschaften kann ein stimmungsvolles Herrenhaus, auf das Tiedermann hofft, ein entscheidender Faktor sein.

(erd)