Fußball : Kooperation funktioniert

Der Fußball-Verbandsligist 1. FC Wülfrath verstärkt sich mit Hans Seidenzal vom Wuppertaler SV/Borussia.Fünf Neuzugänge für das Frauen-Team – vier vom Landesliga-Rivalen Fortuna Wuppertal.

Die erst kürzlich vereinbarte Kooperation zwischen dem 1. FC Wülfrath und Wuppertaler SV/Borussia funktioniert auf Anhieb. Mit Hans Seidenzal wechselt ein erstes vielversprechendes Talent zum Fußball-Verbandsligisten. Der 19-jährige Verteidiger soll in der Truppe von Trainer Frank Kurth weitaus mehr Spielpraxis bekommen als im Regionalliga- oder Oberliga-Team der Wuppertaler, die keine dritte Mannschaft haben. „Ich bin zuversichtlich, dass er bereits in unserem Testspiel am Samstag beim FC Junkersdorf auflaufen kann“, berichtet Vorsitzender Michael Massenberg, der jetzt nur noch den Spielerpass vom Fußball-Verband aus Duisburg zurückerwartet. Der FCW hatte auch mit Fidan Nallbani vom WSV verhandelt, der sich aber dem Liga-Rivalen Cronenberger SC anschloss.

Torhütersuche geht weiter

Die Suche nach einem Torhüter geht weiter. „Wir stehen allerdings nicht unter Druck“, betont Michael Massenberg. Schließlich dürfte Tim Nixdorff nach seiner Operation bis zur Wiederaufnahme der Meisterschaft fit sein. „Wir werden in den nächsten Tagen auch klären, wie er Beruf und Training vereinbaren kann.“ Die Verpflichtung eines Keepers vom Lüner SV scheiterte an den unterschiedlichen finanziellen Vorstellungen. Zudem sind die Wülfrather in Kontakt mit einem kroatischen Torwart.

FCW und WSV in Junkersdorf

Den FCW und WSV verbindet – zumindest in dieser Woche – noch mehr: Das Wuppertaler U23-Team (Oberliga) tritt heute (19 Uhr) zu einem Testspiel beim FC Junkersdorf an, bevor die Wülfrather am Samstag (15 Uhr) beim Tabellendritten der Mittelrhein-Verbandsliga in der Ostkampfbahn des Rhein-EnergieStadions in Köln-Müngersdorf ihre Form überprüfen.

Noch nicht fest steht der Termin für das Kreispokal-Halbfinale der Wülfrather beim niederbergischen Rivalen SSVg. Velbert im Stadion an der Sonnenblume. Vorgesehen sind der 12. oder 13. März, der Oberligist hat allerdings um eine Verschiebung um zwei Wochen gebeten. „Wir prüfen derzeit den Vorschlag“, erläutert Michael Massenberg. Der Gewinner qualifiziert sich für die 1. Runde des Diebels-Niederrhein-Pokals.

Nicht nur im Kader der FCW-Fußballer hat es mehrere Veränderungen gegeben, sondern auch im Aufgebot des Wülfrather Frauen-Teams. Gleich fünf Neuzugänge verpflichtete der Landesliga-Zweite während der Winterpause. Mit Jeanette Häuser (21, Abwehr), Vanessa Hoffarth (20, Abwehr), Jasmin Töbinger (18, Mittelfeld) und Alexandra Schulte (18, Mittelfeld) verstärken gleich vier Spielerinnen ausgerechnet vom Landesliga-Tabellenführer Fortuna Wuppertal den Verfolger und Aufstiegsrivalen. Kurz vor Ende der Wechselfrist kam auch noch das Mittelfeldtalent Sarah Gonia (17) vom Meisterschaftskonkurrenten SSVg. Velbert zum Erbacher Berg.

Pokal-Knüller in Dilkrath

Womöglich können die Neuzugänge bereits am Sonntag (15 Uhr) ihre Klasse unter Beweis stellen: Der 1. FC Wülfrath tritt im Niederrheinpokal-Achtelfinale beim Regionalligisten Fortuna Dilkrath an.

(RP)
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