Sportlerehrung : Kampfsportler sind Erkraths Beste

Die Mitglieder der Kampfsportschule Yen dominierten mit ihren Erfolgen die Sportlerehrung in Erkrath.

Weit über 50 erfolgreiche Sportler der vergangenen zwei Jahre wurden nun von der Stadt Erkrath bei der 25. Sportlerehrung ausgezeichnet. Den Titel als erfolgreichste Sportler teilen sich für die Jahre 2017 und 2018 die mehrfachen Weltmeister im Kampfkunstsport, Christina Berg (22) und Pascal Schilmischkis (17) von der Kampfkunstschule Yen.

Die Liste ihrer Erfolge ist lang, so lang, dass Ekkehart Stotz, Vorsitzender des Ausschusses für Schule und Sport, um die Veranstaltung nicht ausarten zu lassen, sich auf folgende Sätze bei seiner Laudatio beschränkte: „Christina Berg ist Weltmeisterin, mehrfache internationale und Deutsche Meisterin – und das gerade mal mit etwas über 20 Jahren.“ Insgesamt 15 Titel heimste Berg allein im Jahr 2017 ein, im Wushu und Kung Fu und Sanda Boxen. 2018 kamen neun weitere dazu. Auch Vereinskollege Pascal Schilmischkis hat 2017 und 2018 insgesamt elf Erst- und zwei Zweitplatzierungen erzielt, in diversen Wettkämpfen, Deutschen und Weltmeisterschaften. „Eigentlich hat er immer gewonnen, wenn er teilgenommen hat“, sagte Stotz.

Trainer und Übungsleiter waren an diesem Abend zahlreiche vertreten, die ihre Schützlinge begleiteten, wie etwa Iris Graf von der gleichnamigen Schule für Musik, Tanz und Theater, die 2018 mit Ben Schulte einen Deutschen und Vizeweltmeister hervorgebracht hat. Schulte zeigte sein Können als verrückter, aber tanztalentierte Professor auch gleich mit einer starken Performance seiner außergewöhnlichen Choreografie auf der Bühne. Auch er wurde als erfolgreicher Sportler Erkraths geehrt, sowie 32 Kampfsportler der Schule Yen, die ebenfalls ihr Können auf der Bühne präsentierten.

Eine Sonderehrung für herausragende Leistung erhielt die Grundschule Sandheide, die in diesem Fall von Schulleiterin Susanne Adomeit, Simone Hunke und Karin Cremer entgegengenommen wurde. Drei Schulen hätten 2018 insgesamt 178 Sportabzeichen absolviert, davon gingen allein 121 aufs Konto der Sandheide. Treibender Motor sei Helga Schmidt-Schlegel, ehemalige Sportlehrerin der Schule und auch heute noch ehrenamtlich tätig.

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