In der Schlussphase flattern der HSG Adler Haan die Nerven

Handball : In der Schlussphase flattern der HSG Adler Haan die Nerven

Der Aufsteiger liefert dem Regionalliga-Zweiten lange einen harten Kampf – und bekommt dann Angst vor der eigenen Courage.

HSG Adler Haan – TD Lank (Frauen) 25:31 (14:12). Erneut lieferten die HSG Adler gegen ein Regionalliga-Spitzenteam eine gute Leistung ab, zogen aber letztlich wieder den Kürzeren. Damit beendet der Aufsteiger die Hinrunde als Vorletzter. Aufgrund der über weite Strecken überzeugenden Vorstellungen beim Tabellendritten TSV Bonn und gegen den ambitionierten Zweiten Lank, ist man im HSG-Lager zuversichtlich, dass das junge Haaner Team durch eine starke Rückrunde noch den Klassenerhalt schaffen kann. „Gegen TD Lank haben wir über 50 Minuten das Spiel kontrolliert und erst durch Abwehrschwächen in den letzten fünf Minuten die Partie noch abgegeben“, ärgerte sich Andre Wernicke über eine vermeidbare Niederlage. „Ich muss meinen Mädels aber trotzdem ein Kompliment machen. Sie haben in den letzten Spielen bewiesen, dass sie in der Nordrheinliga angekommen sind und über die Qualität verfügen, über eine starke Rückrunde diese hohe Klasse zu halten“, sagte der HSG-Trainer.

Die Gastgeberinnen fingen an wie die Feuerwehr, zogen nach dem 2:2 (3.) auf 7:3 (8.) und 9:4 (12.) davon. Durch einen Zwischenspurt verkürzte Lank auf 9:10 (24.), hatte auch beim 10:11, 11:12 und 12:13 (29.) Tuchfühlung. Corinna Hoppe traf zur Haaner 14:12-Pausenführung.

Auch nach dem Seitenwechsel sah er zu nächst danach aus, als könnten die Adler gegen den klaren Favoriten für eine Überraschung sorgen. Zumeist lagen die Haanerinnen vorne. Zwischenzeitlich baute Leonie Fagin die Führung sogar auf 20:17 (44.) aus. Dann aber holte Lank auf und glich schließlich zum 23:23 (51.) aus. Nach dem 25:25 (53.) zogen die Gäste, angetrieben von der Ex-Mettmannerin Kim Spiecker (acht Tore) und Linkshänderin Birte Pitzen (7), auf und davon und ließen sich in den letzten Minuten auch von der offenen HSG-Deckung nicht stoppen.

HSG Adler Haan: Kasper – Weller (1), Hölterhoff (6), Terhardt, Borutta (2), Engek (3), Hoppe (5), Strelau (23), Bob (2), Fagien (8/4), Heinen, Bolz.