1. NRW
  2. Städte
  3. Mettmann
  4. Lokalsport

In der Oberliga tritt Mettmann-Sport bei der DJK Adler Königshof an

Handball : Mettmann-Sport fährt zum Verfolgerduell

Der Tabellenzweite der Handball-Oberliga tritt beim -vierten DJK Adler Königshof an. Trotz einiger Blessuren soll das Tempo hoch gehalten werden. „Wir dürfen uns keine Schwächephase erlauben. Ist unsere Leistung konstant, haben wir gute Chancen zu gewinnen“, sagt Trainer Jürgen Tiedemann.

Die Handballer von Mettmann-Sport sehen sich direkt nach der Herbstpause vor einer ganz schweren Auswärtsaufgabe. Am Samstag um 19.30 Uhr müssen die Mettmanner bei der DJK Adler Königshof zum Verfolgerduell des Tabellenzweiten der Oberliga beim -vierten antreten.

Metmann-Sport-Co-Trainer Andre Loschinski erwartet im Krefelder Stadtteil ein „erstes richtiges Spitzenspiel“. Beide Mannschaften sind mit nur einer Niederlage aus den ersten fünf Saisonspielen gut in die Meisterschaft gestartet und bilden das Verfolgerfeld hinter dem verlustpunktfreien Spitzenreiter HC Wölfe Nordrhein. Nur durch ein um einen Treffer besseres Torverhältnis stehen die Gäste vor den Gastgebern. „Die Adler haben ein richtig starkes Team. Wir werden sicherlich sehr gefordert“, lobt Loschinski besonders das Angriffsspiel des Regionalliga-Absteigers. In den jüngsten vier Partien warfen die Adler jeweils mehr als 30 Tore. Besonders über ihren erfahrenen und spielstarken Kreisläufer strahlen die Krefelder extreme Torgefahr aus. „Unsere Defensive ist gefordert, um Ballgewinne zu erzielen, da wir das gebundene Angriffsspiel möglichst umgehen wollen“, sagt Loschinski, der weiter auf das Tempospiel setzen wird, mit dem die Mettmanner in der bisherigen Spielzeit über weite Strecken zu überzeugen wussten. Über eine aggressive und offensiv ausgerichtete Abwehr soll der fünfte Saisonsieg eingefahren und der Platz in der Spitzengruppe gefestigt werden.

Wie Trainer Jürgen Tiedermann im Vorfeld ankündigte, nutzten die Mettmanner die Herbstpause, um Wunden zu lecken und Verletzungen auszukurieren. „Aus diesem Grund war die Trainingsbeteiligung in der ersten Woche überschaubar. In dieser Woche konnten wir uns aber gut auf den Gegner vorbereiten und im Training zielführend arbeiten“, berichtet Loschinski von seinen Eindrücken. Einzig Stephan Verholen musste wegen einer Zerrung der seitlichen Bauchmuskulatur passen. Ob er bei den Adlern im Kader steht, ist fraglich. Ebenfalls noch vakant ist die Besetzung der Torhüterposition. Kenneth Hubicki leidet unter Schmerzen an den Adduktoren. Jan Sippli knickte zudem unter der Woche mit dem Fuß um. Tiedermann bleibt dennoch gewohnt zuversichtlich: „Wir dürfen uns keine Schwächephase erlauben. Ist unsere Leistung konstant, haben wir gute Chancen zu gewinnen“, sagt der Trainer.