Frauenhandball, HVN-Pokal Haaner Handballerinnen stehen im Pokal-Halbfinale

Zwar ärgerte sich die HSG Adler Haan über die frühe Anwurfzeit in Essen, doch dann wurde der Nordrheinligist beim Landesligisten seiner Favoritenrolle gerecht: Mit dem 33:16 wurde der Einzug in das Halbfinale des Niederrheinpokals erreicht.

 Svenaj Hoge bekam ein Sonderlob ihres Trainers für ihren Auftritt in Essen.

Svenaj Hoge bekam ein Sonderlob ihres Trainers für ihren Auftritt in Essen.

Foto: Köhlen, Stephan (teph)

HSG am Hallo Essen – HSG Adler Haan 16:33 (11:15). Während die Nordrheinliga zwei Wochen pausiert, war die HSG Adler Haan im Niederrheinpokal im Einsatz. Bei der HSG am Hallo Essen wurden die Haaner Handballerinnen ihrer Favoritenrolle gerecht, gewannen klar und zogen ungefährdet ins Halbfinale ein. Dabei hatten die Gäste in der Anfangsphase leichte Schwierigkeiten. Mit 4:1 führte der Landesligist nach sieben Minuten. „Das hatte sicherlich auch etwas mit den Umständen zu tun, denen wir ausgesetzt waren“, ärgerte sich HSG-Trainer Andre Wernicke über die frühe Anwurfzeit um 18.30 Uhr: „Durch den Feierabendverkehr und damit verbundene Staus hatten wir kaum Möglichkeiten zur Erwärmung. Hinzu kam die latente Gefahr, sich der Leistung des unterklassigen Gegners anzupassen. Dafür haben wir das richtig gut gemacht.“

Nach elf Minuten glichen die Adler aus, lagen in der Folge stets in Front und gingen mit einem 15:11 in die Pause. Im zweiten Durchgang steigerten sich die Adler deutlich. Als Carina Dingerkus in der 38. Minute auf 23:13 stellte, war die Partie entschieden. Nur noch drei Gegentore kassierten die Gäste, die immer wieder offensive Abwehrsysteme ausprobierten. „Es war das Ziel, so zu Ballgewinnen und vielen einfachen Toren zu kommen“, verriet Wernicke und sprach Svenja Hoge ein Sonderlob aus. Aber auch Carina Dingerkus zeichnete sich ebenso wie Jessica Strelau als Torschützin aus, während Isabel Linkowski im Tor eine starke Leistung zeigte.

Im Halbfinale treffen die Haanerinnen auf den TV Borken und sind in eigener Halle erneut in der Favoritenrolle. Mit dem Gewinn des HVN-Pokals wären die Adler für die erste Runde des DHB-Pokals in der nächsten Saison qualifiziert.

HSG: Linkowski, Weish – Dingerkus 6, Hoge 5, Strelau 7, Wolff 1, Pottmann 2, Vollmer 1, Tiedermann 3/1, Nikolic 3/1, Schaumburg 2, Flakiewicz 1, Schock 2