HSG Adler Haan feiert 31:22-Kantersieg

Handball : HSG Adler Haan feiert 31:22-Kantersieg

Die Regionalliga-Handballerinnen schöpfen Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt.

SV Straelen – HSG Adler Haan (Frauen) 22:31 (11:15). Ist der Knoten bei den Regionalliga-Handballerinnen der HSG endlich geplatzt? André Wernicke hat nach dem klaren Sieg beim SV Straelen ein gutes Gefühl. „Wir haben endlich wieder so gespielt, wie wir es von der vergangenen Saison gewohnt waren, als wir souverän von der Oberliga in die Nordrheinliga aufgestiegen sind. Die Mädels haben in Straelen bewiesen, welch Potenzial in ihnen steckt.“ Der Adler-Coach mahnt aber, dass der zweite Saisonerfolg kein Grund ist, in Euphorie auszubrechen. „Wichtig ist, dass wir die spielerisch und kämpferisch überzeugende Vorstellung im weiteren Verlauf der Spielzeit stabilisieren. Bereits am kommenden Wochenende in der letzten Begegnung vor der Weihnachtspause gegen Überruhr müssen wir erneut punkten, um ins Mittelfeld der Tabelle zu klettern.“

Die von Wernicke taktisch klug eingestellten Haanerinnen machten von Beginn an klar, dass sie das Parkett als Sieger verlassen wollten. Vor allem in der Deckung überzeugten die Gäste und legten damit den Grundstein für eine gute Leistung. „Es war aber nicht nur die Deckungsarbeit, sondern auch das blendend funktionierende Umschaltspiel meiner Mannschaft. Da sie zudem diesmal die Chancen deutlich besser als zuletzt genutzt hat, waren wir den Gastgebern fast über die gesamte Spielzeit klar überlegen“, fasste der HSG-Coach die Begegnung zusammen. Zwar konnten die Gastgeberinnen nach der Haaner 2:0-Führung auf 1:2 verkürzen, doch dann führtem die Adler mit 4:1 und 7:3. Straelen legte einen Zwischenspurt ein und glich zum 9:9 aus. Dann waren die Haanerinnen wieder am Zug und übernahmen nach einem 4:0-Lauf mit 13:9 das Kommando.

Mit einer 15:11-Führung ging die HSG in die Pause und zog im zweiten Durchgang endgültig davon. Das Wernicke-Team lag mit 24:16 und 27:16 (47.) vorne und brachte den Vorsprung locker über die Zeit.

HSG Adler Haan: Kasper, Sluga – Hölterhoff (9/3), Terhardt, Borutta,

Engel (5), Hoppe (2), Strelau (2), Karsch (3), Bob (3/2), Fasgin (5) Heinen (2).