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HSG Adler Haan dominiert den TV Lobberich

Handball : HSG Adler Haan sitzt Oberliga-Spitzenreiter weiter im Nacken

Der Drittletzte TV Lobberich stellt für die Mannschaft von André Wernicke keine große Hürde dar. Mit dem Sieg verteidigt der Aufsteiger Rang zwei.

Die Handballerinnen der HSG Adler Haan mischen nach dem 30:26-Erfolg über den TV Lobberich in der Oberliga weiter kräftig an der Tabellenspitze mit. „Wir haben über weite Strecken die Partie dominiert und daher verdient gewonnen“, freute sich André Wernicke über weitere zwei Punkte auf der Haben-Seite. Der HSG-Coach machte deutlich, dass Lobberich der erwartet schwere Gegner war. „Uns war schon vor dem Anpfiff klar, dass die Gäste etwas Zählbares mitnehmen wollten, da sie aufgrund ihres nicht zufriedenstellenden Tabellenplatzes unbedingt Punkte brauchten.“

In der Anfangsphase gab es wechselnde Führungen, doch spätestens nach dem 5:2 kontrollierten die Haanerinnen die Begegnung, ohne spielerisch zu glänzen. In der Folge blieb es zunächst beim Drei-Tore-Vorsprung. Da der HSG-Trainer mit dem Auftreten seines Teams nicht zufrieden war, nahm er beim Stand von 9:6 (18.) eine Auszeit und stellte seine Mannschaft taktisch um. Diese Maßnahme sollte sich als wirksam erweisen, denn nach einem Zwischenspurt, bei der die diesmal stark spielende Jana Ketzberg drei Tore in Folge warf, zogen die Adler auf 16:9 davon. Bis zur Halbzeit kam Lobberich auf 13:16 heran.

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Nach dem Seitenwechsel dominierte die HSG weiter und führte mit 23:20 (45.). Die Haanerinnen spielten die Partie souverän herunter und lagen meist mit vier oder fünf Toren vorne. „Es machte nie die Eindruck, dass Lobberich uns in Bedrängnis bringen könnte“, bemerkte Wernicke. Auch in der Schlussphase ließen sich die Gastgeberinnen nicht von ihrem Konzept abbringen und Jana Ketzberg markierte mit ihrem fünften Treffer den 30:26-Endstand.

„Unser gute Ausgangsposition wollen wir jetzt auch im letzten Spiel vor der Winterpause festigen“, beschreibt der HSG-Trainer die Situation vor der Begegnung am kommenden Wochenende beim Neusser HV. „Neuss hat als Absteiger aus der Nordrheinliga nicht die Leistung gebracht, die zu erwarten war und die eigenen Zielsetzungen bisher verfehlt. Daher müssen wir damit rechnen, dass die Mannschaft sich zum Jahresausklang mit einem Sieg in die Winterpause verabschieden will“, rechnet André Wernicke mit einer schweren Aufgabe.

HSG Adler Haan: Siegmund,Kasper – Hölterhoff (7), Terhardt (1), Hoppe (7), Frenzel, Ketzberg (5), Strelow (3), Karsch (2), Gehde, Heinen (1), Kroo (4).