HSG Adler Haan bleiben beim TV Beyeröhde in der Erfolgsspur

Handball: Adler spielen an der Oberliga-Spitze mit

Die Mannschaft von André Wernicke überzeugt auch in der neuen Umgebung, holte jetzt in Beyeröhde den sechsten Sieg im achten Spiel. Lohn für die starken Vorstellungen der Haaner Handballerinnen ist der zweite Tabellenplatz.

Die Handballerinnen der HSG Adler Haan setzten mit dem 29:20-Erfolg bei der Zweitvertretung des TV Beyeröhde ihren Höhenflug in der Oberliga fort. Damit steht das Team von André Wernicke auf dem zweiten Tabellenplatz, hat dabei ein Spiel weniger als Spitzenreiter TV Biefang absolviert.

„Ich hätte nicht erwartet, dass wir als Aufsteiger nach einem Drittel der Saison eine so tolle Platzierung einnehmen. Nach Minuspunkten liegen wir sogar noch besser als der Spitzenreiter“, äußerte sich der Adler-Coach erfreut zu der überzeugenden Zwischenbilanz des Liga-Neulings. Erneut vergaß er aber nicht, kräftig auf die Euphoriebremse zu treten. „Für mich ist das eine Momentaufnahme. Ich betone, dass wir eine sehr junge Mannschaft haben, bei der es fraglich ist, ob sie in einer langen Saison über die Stabilität verfügt, um dauerhaft im oberen Drittel mitzumischen“, erklärt Wernicke und betont: „Unser Saisonziel ist ein gesicherter Mittelfeldplatz. Davon lass ich mich trotz der tollen Leistungen meiner Mannschaft in den letzten Wochen nicht abbringen.“

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Von Beginn an setzten die HSG-Spielerinnen in Beyeröhde die Akzente und führten nach wenigen Minuten mit 3:0. Nach dem 5:2 für die Gäste kamen die Wuppertalerinnen bis auf 4:5 heran. Nach einem Zwischenspurt lagen die Adler jedoch zehn Minuten vor der Pause  mit 10:5 vorne. Den Treffer zur 15:11-Halbzeitführung erzielte Corinna Hoppe „Das war ein beruhigender Zwischenstand“, sagte Wernicke, der besonders das Deckungsverhalten seines Team lobte. „Wir standen kompakt und haben kaum eine Lücke zugelassen, so dass die Wuppertalerinnnen es schwer hatten, unseren Abwehrblock zu überwinden“, stellte er fest.

Auch nach dem Seitenwechsel agierten die Haanerinnen aus einer gut stehenden Abwehr heraus und waren mit schnellen Tempogegenstößen erfolgreich. Genau wie Torhüterin Silja Kaper im ersten Durchgang, war in der zweiten Halbzeit ihre Kollegin Siegmund ein sicherer Rückhaltder Gäste  und entschärfte einige gute Würfe der Wuppertalerinnen. Kontinuierlich bauten die HSG-Handballerinnen ihre Führung aus. Zwischenzeitlich lagen sie mit 21:16 und später sogar mit 26:18 vorn und dominierten die Begegnung. Lara Terhardt machte schließlich den Deckel drauf und besiegelte den klaren 29:20-Sieg. „Das war erneut eine rundum überzeugende Vorstellung. Ich hoffe, dass wir diese Leistung im nächsten Spiel gegen die starke Zweitvertretung von Fortuna Düsseldorf bestätigen können“, sagte André Wernicke. Der Oberliga-Dritte Fortuna II gibt am Sonntag (13.30 Uhr) seine Visitenkarte in der Halle an der Adlerstraße ab – für Handball-Fans lohnt ein Besuch allemal.

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