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Fußball: Hildener Zweitvertretung stellt sich selbst ein Bein

Fußball : Hildener Zweitvertretung stellt sich selbst ein Bein

VfB 03 Hilden II - TSV Eller 04 0:1 (0:0). Sascha Borsic sollte Recht behalten. Trotz der positiven Ausgangslage mit vier Punkten aus den beiden Auftaktspielen der Fußball-Bezirksliga prophezeite der VfB-Trainer seinem Team gegen Eller "ein hartes Stück Arbeit". Und so kam es auch. Gleichwohl machten es sich die Hildener selbst schwer. Schon die erste Halbzeit war es ein Geduldsspiel. Eller stand tief, versuchte, im Mittelfeld die Räume eng zu machen und mit bedächtigem Spielaufbau und langen Pässen Lücken in der gegnerischen Abwehr zu finden. Mit bescheidenem Erfolg, denn entweder fanden die "hoch und weit" nach vorne geschlagenen Bälle keinen Abnehmer oder im Ansatz noch erfolgversprechende Konterchancen wurden durch Eigensinn im Keim erstickt.

VfB 03 Hilden II - TSV Eller 04 0:1 (0:0). Sascha Borsic sollte Recht behalten. Trotz der positiven Ausgangslage mit vier Punkten aus den beiden Auftaktspielen der Fußball-Bezirksliga prophezeite der VfB-Trainer seinem Team gegen Eller "ein hartes Stück Arbeit". Und so kam es auch. Gleichwohl machten es sich die Hildener selbst schwer. Schon die erste Halbzeit war es ein Geduldsspiel. Eller stand tief, versuchte, im Mittelfeld die Räume eng zu machen und mit bedächtigem Spielaufbau und langen Pässen Lücken in der gegnerischen Abwehr zu finden. Mit bescheidenem Erfolg, denn entweder fanden die "hoch und weit" nach vorne geschlagenen Bälle keinen Abnehmer oder im Ansatz noch erfolgversprechende Konterchancen wurden durch Eigensinn im Keim erstickt.

Und die Hildener? Die konnten aus all dem kein Kapital schlagen. Es fehlte an Passgenauigkeit, an Leidenschaft und zündenden Ideen im Offensivspiel. Der Heber von Eremias Ghebremedhin über Schlussmann Özgür Beser, aber auch über dessen Kasten hinweg (8.) schien ein vielversprechender Auftakt. Doch mehr hatten die Einheimischen in der Folge nicht zu bieten.

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Die Marschroute des Aufsteigers für die zweiten 45 Minuten erklärte hinterher Trainer Borsic: "Wir wollten gleich Gas geben, Eller unter Druck setzen. Über gute Ansätze kamen wir dabei aber nicht hinaus." Deshalb änderte sich am Gesamtbild nichts: Aktionen im Mittelfeld blieben über weite Strecken Trumpf. Der VfB fand keine spielerischen Mittel, die dicht gestaffelte Abwehr der Düsseldorfer zu knacken. Die nutzten in der 66. Minute ihre erste klare Chance zum "Tor des Abends". Weil kein Hildener Sam Weiler, den besten Akteur der Gäste, energisch störte, hatte Michael Miler das Nachsehen. Der VfBSchlussmann bewahrte sein Team sogar vor einer noch höheren Niederlage, als er den von Robin Weyrather verursachten Foulelfmeter (81.), den Kerim Kara schoss, parierte.

Mit solch hochkarätigen Chancen konnten die Platzherren nicht mehr aufwarten. Von daher geht die erste Saisonniederlage schon in Ordnung. "Das war heute ein gebrauchter Tag. Keiner meiner Spieler zeigte Normalform. So kann man ein Bezirksligaspiel nicht gewinnen", fasste Borsic zusammen.

VfB 03 Hilden: Miler - Weyrather, Schneider, Schmetz, C. Donath (81. Tiefenthal), Reuter (66. M. Dieckerhoff), B. Percoco (66. Plappert) Marx, Röttgen, Bell, Ghebremedhin.

Zeit zum Durchpusten bleibt dem Aufsteiger nicht. Am Ende der englischen Woche steht am Sonntag (15 Uhr, Sportplatz Stoffeler Kapellenweg, Volksgarten) die Partie beim Dritten Schwarz-Weiß 06 Düsseldorf im Terminkalender. Sieben Punkte haben die Gastgeber bislang gesammelt, bei denen mit Taoufik Baouch sowie den erfahrenen Niko Schörnich und Reindolf Adu drei Ex-VfBer im Kader stehen. Die Ausgangsposition: Der Aufsteiger reist als Außenseiter an, könnte mit einem Remis sicher gut leben.

(ER)