Fußball: Hildener Zweite lädt am Sonntag zur Generalprobe

Fußball : Hildener Zweite lädt am Sonntag zur Generalprobe

Das VfB-Team empfängt den SV Jägerhaus Linde.

Eine Woche vor dem ersten Bezirksliga-Meisterschaftsspiel in 2018 bei der SG Unterrath empfängt der VfB 03 Hilden II morgen um 15 Uhr auf dem Sportplatz Hoffeldstraße den SV Jägerhaus Linde zur Generalprobe. In der Bezirksliga, Gruppe 2, stehen die Gäste mit 20 Punkten im Mittelfeld des Tableaus (13.). Gleichwohl mit Blickkontakt zur Abstiegszone.

Für Peter Köppen eine gute Gelegenheit, den Ernstfall zu proben. Der Auftritt seiner Mannschaft beim 1:0-Sieg am Dienstagabend im Test beim FC Tannenhof hat dem Übungsleiter allenfalls in den zweiten 45 Minuten gefallen. "Da zeigten wir etwas mehr Präsenz. Ansonsten hatten wir in Sachen Passgenauigkeit und Zweikampfstärke einige Defizite. Da müssen wir am Sonntag auf jeden Fall zulegen. Schließlich geht es ja auch um die Positionen in der Startelf", fordert der Übungsleiter mehr Engagement.

Das Tor des Abends gegen den ohne den ehemaligen VfBer Dominik Mailath angetretenen A-Kreisligisten markierte Manuel Mirek nach einem weiten Einwurf von Robin Weyrather gleich in der Anfangsphase (7.). Die Basis für eine souveräne, den Klassenunterschied machende Vorstellung war dieser Treffer indes nicht. Das von Carsten Tracogna (in seiner Spielerkarriere auch beim 1. FC Wülfrath aktiv) trainierte Team von Jägerhaus Linde gab in der Weihnachtspause drei Spieler ab. Darunter den zum Landesligisten FC Remscheid gewechselten besten Angreifer Ahmed Al Khalil (10 Tore). Demgegenüber stehen fünf Zugänge.

Bei den Hildenern ist da größere personelle Kontinuität angesagt. Die abgewanderten Mailath (Tannenhof) und Raul Vettraino-Galina (VfL Benrath) gehörten nicht zu den (unverzichtbaren) Stammkräften. Das gilt eher für Dennis Lichtenwimmer und den nach langer Verletzungspause wieder zurückgekehrten Joshua Schneider. Beide fehlten in Tannenhof, sollen aber morgen wieder dabei sein.

"Wir müssen vor allem spielerisch mehr anbieten und größere Torgefährlichkeit ausstrahlen. Mal sehen, inwieweit wir die gegnerische Abwehr, die in 17 Punktspielen bereits 45 Tore kassierte, unter Druck setzen können", sagt Peter Köppen.

(ER)